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16.09.2021 | Testnutzer gesucht

Für den REHADAT-Hilfsmittelfinder

Ein geeignetes Hilfsmittel zu finden ist häufig gar nicht so einfach. Der neue Hilfsmittelfinder unterstützt Sie bei der Suche!

REHADAT‘s digitale Suchassistentin, Ariadne, führt mit bis zu vier Fragen zu einer zielgerichteten Produktliste. Durch die Auswahl verschiedener Aktivitäten oder Alltagssituationen erhalten auch Personen ohne Fachkenntnisse einen umfassenden Überblick und einen leichteren Einstieg in die Hilfsmittelsuche. Dies ist jedoch nur eine Entscheidungshilfe und ersetzt keine ausführliche Beratung. Nutzen Sie den neuartigen Hilfsmittelfinder am Desktop oder bequem von unterwegs. Die Web-App ist auf jeder Bildschirmgröße verfügbar.

Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Der Hilfsmittelfinder befindet sich derzeit noch in einer Beta-Version. Aktuell gibt es drei Kategorien: „Arbeiten und Lernen“, „Sich fortbewegen“ und „Kommunizieren“. Die Kategorien „Körper pflegen“ und „Wohnung und Haushalt führen“ folgen noch.
Wir möchten den Hilfsmittelfinder einen Praxischeck unterziehen und bitten um Ihre Mithilfe:

  • Haben Sie die Hilfsmittel gefunden, die Sie erwartet oder erwünscht haben?
  • Ist der Aufbau logisch?
  • Sind die Texte ansprechend?
  • Fehlt etwas?

Teilen Sie Ihre Eindrücke mit uns bequem über einen Fragebogen oder per Mail.

Hier geht es zum Hilfsmittelfinder!

Vielen Dank!
Ihr REHADAT-Hilfsmittel-Team

30.08.2021 | Grad der Behinderung

Neues REHADAT-Erklärvideo

Screenshot REHADAT-Recht: Erklärvideo – der Grad der Behinderung

In Deutschland haben knapp 10,4 Millionen Menschen ihre Behinderung amtlich anerkennen lassen (Tabelle 1). Dabei legen die Versorgungsämter nach den „Versorgungsmedizinischen Grundsätzen“ die Auswirkung der Beeinträchtigung als Grad der Behinderung (GdB) in Zehnergraden von 20 bis 100 fest.  In dem Dokument der „Versorgungsmedizinischen Grundsätze“ finden sich Tabellen mit einer Übersicht der möglichen Schädigungen und deren Einstufung. 

Im REHADAT-Erklärvideo wird am Beispiel von Frau Kaya, die an Diabetes mellitus erkrankt ist, gezeigt, wie der GdB beantragt werden kann.  Zum Beispiel, wo Interessierte die „Versorgungsmedizinischen Grundsätze“ finden, mit welchen Informationen aus den verschiedenen REHADAT-Portalen sie sich genauer über die Rechtsprechung, Literatur oder über den Ablauf der Antragstellung informieren können und wer dabei helfen kann. 

Zielgruppe sind sowohl Personen mit Beeinträchtigungen, die sich informieren wollen, was der GdB bedeutet und inwiefern eine Einstufung unter oder über 50 für sie bedeutsam sein könnte. Aber auch für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind dies wichtige Informationen, weil damit beispielsweise Fördermöglichkeiten verbunden sind. 
Von den 10,4 Millionen Menschen mit einer anerkannten Behinderung hatten 2019 insgesamt 7,6 Millionen eine Schwerbehinderung mit einem GdB von 50 bis 100 und knapp 2,8 Millionen eine leichtere Behinderung (Tabelle 1).

Tabelle1: Anzahl der Menschen mit einer anerkannten Behinderung

Diese Tabelle zeigt die Anzahl der Menschen mit einer anerkannten Behinderung aus 2019

Altersgruppe Menschen mit einer leichteren Behinderung
(GdB 20-40)
Menschen mit einer Schwer­behinderung
(GdB 50-100)
Insgesamt
  Anzahl Anteil Anzahl Anteil  
Alle Altersgruppen 2.776.000 26,8 % 7.587.000 73,2 % 10.363.000
Darunter im erwerbsfähigen Alter (15 bis unter 65 Jahre) 1.760.000 36,2 % 3.102.000 63,8 % 4.862.000
Darunter im Renten-Alter (65 Jahre und älter) 996.000 18,7 % 4.341.000 81,3 % 5.337.000

Dazu Projektleiterin Andrea Kurtenacker: „Rund um das Thema GdB erreichen uns viele Anfragen – sowohl von Menschen mit Behinderungen als auch von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, die sich beispielsweise über Arbeitsplatzanpassungen und Fördermöglichkeiten informieren möchten. Dies haben wir zum Anlass genommen, ein Erklärvideo zu veröffentlichen, das zeigt, wie man sich bei REHADAT leicht, umfassend und aktuell über alles Wesentliche zum GdB informieren kann.“

Der direkte Link zum Video: www.rehadat-recht.de/rechtsprechung/feststellungsverfahren/erklaervideo-gdb 

17.08.2021 | Studienabbruch mit Behinderung

Uni Kassel startet Studie

Ein Mensch in einem elektrischen Rollstuhl in einen  Hörsaal

Wieso brechen Studierende mit Behinderung oder chronischen Krankheiten häufiger ihr Studium ab? Welche Präventionsmaßnahmen greifen bereits? Und welche weiteren Maßnahmen und Nachteilsausgleiche könnten helfen? Eine neue Studie der Universität Kassel, die im Verbund verschiedener Fachgebiete entsteht, widmet sich diesen Fragen. Sie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit ca. 583.000 Euro gefördert.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler analysieren die Wirksamkeit des Nachteilsausgleichs bei Prüfungen, von psychosozialer Beratung, Gesundheitsförderung, behinderungsbezogenen Sozialleistungen und sozialen Netzwerken von Studierenden auf den Studienerfolg bzw. Studienabbruch.

Für die Studie sollen Ende des Wintersemesters 2021/2022 alle knapp 25.000 Studierenden der Universität Kassel befragt werden. Eine zweite Befragung ist zu einem weiteren Messzeitpunkt geplant. Parallel dazu läuft drei Jahre lang eine rechts-soziologische Analyse.

Mehr Informationen: www.uni-kassel.de

 

 

09.08.2021 | Forschungspraktika in den USA, Kanada und Australien

Ab 2022 auch für Menschen mit Behinderungen

Schriftzug MINTernship auf Internetseite

Das MINTernship Programm am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vermittelt Forschungspraktika und Stipendien an KIT-Studierende und Studierende ausländischer Partneruniversitäten in den USA, Kanada und Australien.

Ab 2022 wird es um einen Programmzweig erweitert, der sich explizit an Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten richtet. Bei Interesse an fachlichem Austausch nehmen Sie Kontakt auf zu Angelika Scherwitz-Gallegos: angelika.scherwitz@kit.edu.

Projektseite MINTernship inklusiv: https://minternship.intl.kit.edu (die Seite ist auf Englisch)

26.07.2021 | Engagement für Azubis mit Behinderung

Klinikum Dresden erhält Inklusionspreis

Manfred Kühne und sein Nachfolger Christoph Mattetschk

Das SRH Berufsbildungswerk Dresden zeichnet in diesem Jahr das Städtische Klinikum Dresden mit dem Inklusionspreis "Wegbegleiter" aus und würdigt damit das herausragende Engagement bei der Inklusion junger Menschen. 

Manfred Kühne, Fachbereichsleiter in der IT-Abteilung im Städtischen Klinikum Dresden hat sich dabei in besonderer Weise engagiert. Bis zu seinem Ruhestand begleitete er Auszubildende auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Berufsleben. Einer dieser Auszubildenden ist Christoph Mattetschk, der nun das IT-Team verstärkt und sich als Nachfolger von Manfred Kühne für Auszubildende mit Handicap stark macht.

Mehr Informationen: www.bbw-dresden.de