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14.10.2021 | Jetzt bewerben!

Für den Rudolf-Freudenberg-Preis 2022

Logo der bag if (Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen)

Der mit 5.000 Euro dotierte Rudolf-Freudenberg-Preis steht 2022 unter dem Motto „Ausbildung und Qualifizierung in Inklusionsunternehmen“. Mit diesem Schwerpunkt richten sich die bag if und die Freudenberg Stiftung an Inklusionsunternehmen, die mit unterschiedlichen Ansätzen die Ausbildung junger Menschen mit Behinderung verfolgen.

Die Preisverleihung findet am 13. Juni 2022 in Potsdam im Rahmen der Mitgliederversammlung der bag if statt.

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis erinnert an den Sozialpsychiater Rudolf Freudenberg, der in der NS-Zeit nach England emigrieren musste und als Wegbereiter der arbeitsorientierten Reform der Psychiatrie gilt.

Mehr Infos: bag-if.de/bewerben-sie-sich-fuer-den-rudolf-freudenberg-preis-2022/

 

07.10.2021 | Tipp: Online-Plattform ‚Qualitätsoffensive Teilhabe‘

Forschende entwickeln Materialien für die Arbeit mit erwachsenen Menschen mit schwerer Behinderung

Logo Qualitätsoffensive Teilhabe

Die Online-Plattform ‚Qualitätsoffensive Teilhabe‘ ist das Ergebnis eines vierjährigen Forschungsprojekts der Abteilung Pädagogik bei geistiger Behinderung an der Humboldt Universität zu Berlin in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und verschiedenen Praxiseinrichtungen.

Die Plattform ist seit Februar 2021 online und für interessierte Nutzer*innen frei zugänglich.

Ziel des Projekts war die Konzeption von nachschulischen Angeboten für erwachsene Menschen mit schwerer Behinderung sowie die Entwicklung eines Qualifizierungsprogramms für die pädagogischen Mitarbeiter*innen in den Einrichtungen, um die Qualität der Arbeit mit erwachsenen Menschen mit schwerer Behinderung zu verbessern.

Die Materialien der Online-Plattform umfassen aktuell ein Volumen von mehr als 30 Gigabyte mit ca. 70 selbst erstellten Filmen, 22 Texten zu theoretischen Grundlagen, 38 Modulen zur Gestaltung von Angeboten und ca. 2000 Hinweisen zu weiterführender Literatur und Materialien. Die Inhalte der Plattform werden kontinuierlich weiter entwickelt. Detaillierte Informationen finden Sie hier: https://qualitaetsoffensive-teilhabe.de/einfuehrung/ 

(Quelle: Abteilung Pädagogik bei geistiger Behinderung an der Humboldt Universität zu Berlin)

05.10.2021 | Interviewpersonen gesucht!

Arbeit als biographische Erfahrung und Alltagspraxis

Logo der Universität zu Köln

An der Universität zu Köln, am Lehrstuhl für „Disability Studies“ werden zum Thema „(Erwerbs-)Arbeit als biographische Erfahrung und Alltagspraxis" Interviewpersonen für ein Gruppengespräch gesucht.

Hier der Aufruf:

Leben Sie mit einer Behinderung? Haben Sie Lust und Interesse, im Rahmen eines Gruppengesprächs, über das Thema Arbeiten mit Behinderung zu sprechen? Ihre Sichtweisen interessieren uns!

Wir suchen Personen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen für ein Gruppengespräch.

Haben Sie eine Sehbeeinträchtigung, eine Mobilitätseinschränkung oder Lernschwierigkeiten?
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns an Ihren Erfahrungen teilhaben lassen!

Gerne möchten wir Gespräche in Präsenz an der Universität durchführen (insofern es die Pandemiesituation zulässt). Dafür sind die folgenden Tage angesetzt: 
Dienstag, 19.10.2021, 15:00-17:00 & Mittwoch, 20.10.2021, 13:00-15:00

Es gilt die 3-G-Regel. Alternativ können wir die Gespräche auch per Zoom durchführen. Lassen Sie uns wissen, ob Sie das Gespräch in Alltagssprache oder in Leichter Sprache führen möchten.

Wenn Sie Interesse daran haben, uns zu unterstützen und Ihre Erfahrungen zu teilen, freuen wir uns sehr. Für die Teilnahme an der Studie kann ein Dankeschön in Höhe von 20 € gezahlt werden.

Interesse? Dann kontaktieren Sie uns via E-Mail Lisa Prior (lisa.prior@uni-koeln.de) oder Fabian Rombach (fabian.rombach@uni-koeln.de).

01.10.2021 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  • Neues REHADAT-Erklärvideo zum Grad der Behinderung
  • Testen erwünscht für REHADAT-Hilfsmittelfinder
  • Urteil: Anspruch auf teurere Hörgeräte bestätigt
  • Kurz erklärt: Was ist ein DAISY-Player?
  • Sammlung Inklusionsvereinbarungen frisch aktualisiert
  • Aktuelle Forschungsprojekte gefördert durch das BMAS
  • Neue Broschüre Inklusionsbeauftragte
  • Kobot unterstützt schwerbehinderte Beschäftigte
  • Benachteiligung verboten! 15 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
  • Studie zum Studienabbruch mit Behinderung
  • DVfR-Kongress zum Thema Hilfsmittel im November
  • Tipp: REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache 

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe

23.09.2021 | Erasmus+-Projekt "Erwachsenenbildung in Gebärdensprache"

Ein Good Practice Beispiel

Logo von Erasmus+ und der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung © NA BIBB

Viele Gehörlose nutzen nach der schulischen Ausbildung nur noch selten Angebote der Weiter- und Erwachsenenbildung. Das liegt einerseits an einer mangelnden Förderung von Lese- und Schreibkompetenz in Gehörlosenschulen, zum anderen aber fehlt es häufig auch am Zugang, insbesondere zu Angeboten der Politischen Bildung. Genau hier setzt das Erasmus+-Projekt "Erwachsenenbildung in Gebärdensprachen" an.

Das Projekt schafft ein innovatives Bildungskonzept für gehörlose Erwachsene, das in verschiedenen Ländern Mitteleuropas anwendbar ist.

Es gehe darum, die eigene Perspektive zu erweitern und das Gesamtangebot der Erwachsenenbildung in Gebärdensprachen zu verbessern. Ein elementares Thema sei dabei die Teilhabe. Gehörlose Menschen müssten lernen, wie man miteinander diskutiert und sich einbringen kann. Aktuell gebe es diesbezüglich noch große Hemmungen, gerade im Dialog mit hörenden Menschen. 

Während entsprechende Angebote auf der Fachebene bereits relativ verbreitet seien, fehlten sie an der Basis oftmals noch. Daher richtet sich der Blick des Projekts vor allem auf Volkshochschulen und vergleichbare Bildungsanbieter. Ihnen sollen die Erfahrungen und Erkenntnisse lokaler Best Practices neue Impulse geben. Dazu Rudi Sailer, Vorsitzender des Netzwerks der Gehörlosen-Stadtverbände e.V.: "Wir stärken das Angebot vor Ort, indem wir die Menschen stärken. Aus meiner Sicht kann die Erwachsenenbildung einen wichtigen Beitrag leisten, um die Partizipation am politischen Diskurs zu ermöglichen."

Sie möchten mehr über das Projekt erfahren? Die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung informiert auf ihrer Eramus+-Themenseite über alle Programmbereiche, spezielle Fördermittel, Good Practice Beispiele und Literatur.

Übrigens: Vom 14. bis 16. Oktober finden europaweit spannende Aktionen statt, die das europäische Engagement aller am Programm Beteiligten sichtbar machen. Seit dem 1. Juni 2021 können Organisationen und Bildungseinrichtungen ihre Aktionen über die ErasmusDays-Plattform anmelden und bewerben.