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29.11.2021 | Diskutieren Sie mit!

Online-Forum: Assistive Technologien im betrieblichen Einsatz

Logo der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation

Technische Hilfsmittel und Assistenzsysteme können Menschen bei Arbeitsschritten aller Art unterstützen sowie bestimmte Behinderungen kompensieren. Die assistiven Technologien haben großes Inklusionspotenzial in der Arbeitswelt.

Was ist bei ihrem Einsatz in Betrieben zu beachten? Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) veranstaltet ab dem 29. November 2021 eine Online-Diskussion mit Expertinnen und Experten und lädt dazu ein, rechtliche und praktische Fragen rund um dieses Thema öffentlich zu diskutieren.

Zu diskutieren ist u. a.:

  • Welche innerbetrieblichen Fragen des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit sind zu klären, bevor Assistenzsysteme eingeführt werden? Wie gestaltet sich das Verfahren dazu?
  • Wie sind assistive Technologien in die Systeme des Arbeitsschutzes und der geltenden sozialrechtlichen Kategorien von Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen einzuordnen? Wer übernimmt die Kosten oder leistet Zuschüsse?
  • Welche Assistenzsysteme eignen sich besonders für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt? Welchen Einfluss hat die Digitalisierung? Welche Risiken zeichnen sich dabei ab?

Alle Interessierten sind eingeladen, sich gemeinsam mit einem Expertenkreis über diese und weitere Fragen auszutauschen. Unter Federführung von Prof. Dr. Felix Welti, Universität Kassel, und Prof. Dr. Dörte Busch, Zentrum für Sozialforschung Halle e. V., werden Mareike Decker, Teamleiterin REHADAT Hilfsmittel, Ralf Rensinghoff und Ralf Schick Gesetzliche Unfallversicherung, Reto Schneider, DRV Bund, sowie Expertinnen und Experten der Malt|Harms GmbH und des Berufsforschungs- und Beratungsinstitut für interdisziplinäre Technikgestaltung an der Diskussion teilnehmen. Die wesentlichen Ergebnisse werden im Anschluss als Fachbeitrag zusammengefasst.

Zum Forum: fma.reha-recht.de

26.11.2021 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  •  Urteil: Anspruch auf höhenverstellbaren Schreibtisch
  •  Kurz erklärt: Was sind Kantenfiltergläser?
  •  Rubrik „Aktuelle Projekte“ in REHADAT-Forschung
  •  IW-Analyse: Menschen mit Beeinträchtigungen auf dem Arbeitsmarkt
  •  BMAS-Zwischenbericht: Entgeltsystem in WfbM
  •  Jetzt online: „Talente inklusive“
  •  BIBB-Report veröffentlicht: „Eingeschränkte Wahrnehmung oder wahrgenommene Einschränkung?“
  •  Ausgezeichnet! Vier Unternehmen erhalten Inklusionspreis der Wirtschaft
  •  Jetzt bewerben! Für Annedore-Leber- und Rudolf-Freudenberg-Preis
  •  Webseite Autismus und Arbeit – Praxishilfen für die Beschäftigung
  •  Werkstätten:Messe 2022 in Nürnberg

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe

25.11.2021 | SIEMENS Ausbildung

Digitaler Elternabend am 02.12.2021 von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr

Am 02.12.2021 von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr findet, speziell für Eltern von Kindern bzw. Jugendlichen mit Behinderungen ein deutschlandweiter, digitaler und barrierefreier Informationsabend der Ausbildung statt.

Interessierte Eltern erfahren hier, wie sie ihre Kinder dabei unterstützen, den eigenen Weg zu finden und erhalten Informationen darüber, was aus Unternehmenssicht bei der Berufswahl und Bewerbung zu beachten ist.

Für den Abend steht folgende Agenda auf dem Plan: 

  • Erfahrungsberichte und Einblicke in die berufliche Praxis
  • Vorstellung des Bewerbungsverfahrens
  • offener Austausch

Die Veranstaltung ist für schwerhörige und gehörlose Menschen barrierefrei zugänglich.

Hier geht's zur Registrierung

23.11.2021 | Webinar am 16.12.2021

The Story of my Inclusive Work Life

Veranstaltungsplakat

Am 16.12.2021 bieten der Hildegardis-Verein und myAbility das gemeinsame Webinar "Story of my Inclusive Work Life | Einstieg – Aufstieg – Umstieg für Menschen mit Behinderungen und chronischer Erkrankung im Arbeitsleben“ an. Sechs Persönlichkeiten unterschiedlichen Alters erzählen ihre Geschichte: vom Berufseinstieg nach Studium und/oder Ausbildung, dem Karriereaufbau im Unternehmen, ihrer Situation als Frau mit Behinderung, von mehreren Jobwechseln und dem Wiedereinstieg nach längerer Pause sowie vom Sprung in die Selbstständigkeit.

Mehr Infos: Netzwerk-Event | Karriereportal myAbility.jobs

19.11.2021 | BIBB-Report veröffentlicht

Ergebnisse des Projekts „Eingeschränkte Wahrnehmung oder wahrgenommene Einschränkung?“

Titelblatt BIBB-Report 2/2021

In einem Kooperationsprojekt erforschte das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gemeinsam mit der Universität Hamburg (UHH), Fachbereich Sozialökonomie, inwiefern sich die wahrgenommene Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt auf die individuelle Einschätzung der Befragten zu inklusionsrelevanten Themenbereichen auswirkt.

Ergebnis: Ein großer Teil der Befragten die Lücke in der Erwerbsbeteiligung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung falsch einschätzt. Gegenüber der tatsächlichen Lücke von 33,5 Prozentpunkten überschätzen Befragte ohne Behinderung im Durchschnitt die Beschäftigungslücke, während Befragte mit Behinderung die Lücke tendenziell unterschätzen.

Außerdem fand das Forscherteam heraus, dass Erwerbstätige mit Behinderung seltener einer Tätigkeit nach, die dem erlernten Beruf entspricht und dass sie sich seltener in einer Führungsposition befinden. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, dass ein steigender Grad der Behinderung nicht mit weniger Selbstständigkeit am Arbeitsplatz verbunden ist.

Zum BIBB-Report 2/2021: www.bibb.de