Maßnahmen zur Berufsvorbereitung und Grundausbildung
Es gibt Maßnahmen, die dir helfen, dich auf deinen Beruf vorzubereiten.
Berufsvorbereitung
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Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB)
Die Agentur für Arbeit ermittelt deinen individuellen Förderbedarf und hilft dir bei Berufswahl oder Erstausbildung. -
Rehabilitationsvorbereitungslehrgänge (RVL)
Du bist in einer beruflichen Reha und eine Umschulung, Anpassungs- oder Weiterbildungsmaßnahme steht an? Mit einem Rehabilitationsvorbereitungslehrgang (RVL) kannst du dich optimal und gezielt darauf vorbereiten. -
Individuelle betriebliche Qualifizierung (InbeQ) im Rahmen der Unterstützten Beschäftigung (UB)
Diese Maßnahme soll Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen durch Anleitung, Erprobung und Begleitung die Chance geben, auch ohne Berufsabschluss den Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt zu bekommen und stellt somit eine Alternative zur Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) dar. -
Sozialpädagogische Begleitung (SpB) im Rahmen der Berufsausbildungsvorbereitung (BAV)
Die Sozialpädagogische Begleitung (SpB) hilft im Rahmen deiner betrieblichen Berufsausbildungsvorbereitung (BAV) während der Ausbildung und benötigst Beratung, Begleitung und Unterstützung in lebenspraktischen Fragen.
Grundausbildung mit Sinnesbehinderungen
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Hörtechnische Grundqualifizierung
Du lernst Strategien, um dich mit Hörenden am Arbeitsplatz oder in einer beruflichen Qualifizierung zu verständigen. -
Blindentechnische Grundqualifizierung (BTG)
Von blindenspezifischen Computerhilfsmitteln bis Orientierung und Mobilität: du lernst als blinder oder Mensch mit Sehbehinderung Fertigkeiten um dich bei einer Ausbildung oder im Berufsleben besser zurecht zu finden.
Unentschlossen zwischen allgemeinem Arbeitsmarkt und Werkstatt?
Du befindest dich im Bereich zwischen den Anforderungen des allgemeinen Arbeitsmarktes und der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) und es ist nicht klar, was für die Teilhabe am Arbeitsleben geeigneter wäre?
Vorbereitungen in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation
In Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation kann es Berufsvorbereitungen geben.
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Berufliche Ausbildung in Berufsbildungswerken (BBW)
Berufsbildungswerke bieten viele, individuell abgestimmte Reha-Angebote an. -
Einrichtungen der medizinisch-beruflichen Rehabilitation (Phase-II-Einrichtungen)
Phase-II-Einrichtungen sind spezielle Rehabilitationszentren für besondere Krankheits- und Behinderungsarten. Sie schließen die Lücke zwischen der medizinischen Versorgung und der beruflichen Rehabilitation (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, LTA). -
Reha-Einrichtungen für psychisch kranke Menschen (RPK)
In RPKs werden Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) miteinander verknüpft. -
Berufliche Trainingszentren für psychisch kranke Menschen (BTZ)
BTZ sind Spezialeinrichtungen zur beruflichen Wiedereingliederung von Menschen mit psychischen Erkrankungen. -
Berufliche Weiterbildung im Berufsförderungswerk (BFW)
Die BFW bieten Berufsausbildungen mit einem Kammerabschluss, Qualifizierungen mit Zertifikaten und vorbereitende Reha-Maßnahmen (beispielsweise Eignungsabklärungen, Arbeitserprobungen und Rehabilitationsvorbereitungslehrgänge) an.