Inhalt

Forschungsprojekt
Projektart: Gefördertes Projekt Modellprojekt
P:IN.A. Projekt inklusive Arbeit

Beschreibung / Inhalte

Das Projekt bietet persönliche und individuelle Beratung und Unterstützung zur Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt für langzeitarbeitslose schwerbehinderte Menschen in der Region Landkreis Oldenburg rechtskreisübergreifend für SGB III und SGB II Leistungsempfänger. Schwerpunkt ist die persönliche, aufsuchende Hilfe und gezielte Unterstützung zur Erlangung eines Ausbildungs-/ Arbeitsplatzes. Möglichst frühzeitig erfolgt die Kontaktaufnahme mit geeigneten Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes mit dem Ziel über begleitete Erprobungen individuell passgenaue neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Zielgruppe von PINA sind langzeitarbeitslose schwerbehinderte Menschen, die durch intensive, persönliche, aufsuchende Hilfen und Unterstützungsleistungen, Aktivierungen und enger Begleitung in allen Lebenslagen ihre berufliche Handlungsfähigkeit verbessern wollen.

Durch die individuelle und intensive persönliche Begleitung bei der Zielplanung und Umsetzung der Maßnahmen zum Erhalt eines passgenauen Arbeitsplatzes wird die berufliche Inklusion unterstützt.

Die Organisation der ggf. erforderlichen nachgehenden Begleitung am Arbeitsplatz durch andere Unterstützungsleistungen (z. B. Jobcoaching) zur Stabilisierung der Beschäftigung ist Bestandteil des Projektes PINA.

Ausgehend von der individuellen Situation und den Anforderungen (Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt/ Begleitung am Arbeitsplatz) wird in enger Abstimmung zwischen Teilnehmenden, der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters und der Projektmitarbeiter eine Zielvereinbarung erstellt, die Angaben zu den einzelnen Arbeitspaketen und zum zeitlichen Ablauf enthält. Die Durchführung, die erforderlichen Abstimmungen und die Koordination der Leistungen wird von den Mitarbeiter/-innen im Projekt verantwortlich gesteuert.

In regelmäßigen Fallbesprechungen werden zwischen den Beteiligten die vereinbarten Ziele und Maßnahmen erörtert, in ihrer Wirksamkeit überprüft und ggf. angepasst.

Im Rahmen der Zielvereinbarung werden Arbeitgeber ausgehend von der persönlichen Zukunftsplanung individuell angesprochen.

Mit Unterstützung der Mitarbeiter/-innen werden vereinbarte Maßnahmen zur Verbesserung der beruflichen Handlungsfähigkeit mit dem Ziel der Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt durchgeführt.

Die Unterstützungsleistungen gliedern sich in eine Startphase zur Ermittlung des Unterstützungsbedarfs, in eine Stabilisierungsphase mit Praktika und weiteren stützenden Maßnahmen sowie in eine Überleitungsphase zur Organisation nachgehender Begleitung und zur Vermittlung in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis.

Projektdaten

Beginn:

01.06.2016


Abschluss:

31.05.2019


Fördernummer:

01KM159254

Kostenträger:

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) - gefördert aus Mitteln des Ausgleichsfonds
  • Programm der Bundesregierung zur „intensivierten Eingliederung und Beratung von schwerbehinderten Menschen“
  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. - DLR Projektträger des BMAS

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt

Projektleitung:

  • Nordiek, Andreas

Mitarbeitende:

  • Enneking, Torsten

Institutionen:

AWO Trialog Weser Ems GmbH
Herr Torsten Enneking (Träger-Projektkoordination)
Klingenbergstraße 73
26133 Oldenburg
Telefon: 0441 4801 0 E-Mail: info@awo-ol.de
Homepage: https://www.awo-ol.de/

Agentur für Arbeit Oldenburg- Wilhelmshaven
Herr Andreas Nordiek (Projektleitung)
Homepage: https://www.arbeitsagentur.de

Jobcenter Landkreis Oldenburg
Amt für Arbeit und soziale Sicherung
Frau Sabine Behrens
Homepage: http://www.landkreis-oldenburg.de

Referenznummer:

R/FO125735


Informationsstand: 14.04.2020