Inhalt

Forschungsprojekt
Projektart: Gefördertes Projekt Transnationales Projekt Modellprojekt
MOBA - Mobil ohne Barrieren

Beschreibung / Inhalte

MOBA ist ein, in verschiedenen Landkreisen Sachsen-Anhalts angesiedeltes Projekt zur Förderung der beruflichen Integration und Mobilität von Menschen mit Behinderungen.
Bei den Teilnehmer/innen des Projektes handelt es sich um Schulabgänger/innen mit oder ohne Schulabschluss, Jugendliche ohne Berufsabschluss bzw. mit Berufsabschluss, an den sich aber eine längere Phase der Arbeitslosigkeit angeschlossen hat, sowie Erwachsene, die ebenfalls bereits längere Zeit arbeitslos sind.

In einem ganzheitlichen Beratungs- und Unterstützungsprozess, der Vorbereitung, Auslandsaufenthalt und Nachbereitung umfasst, werden die Teilnehmer sowohl fachlich geschult als auch in ihren Eigenbemühungen hinsichtlich ihrer Integrationsmöglichkeiten gefördert. Jüngere Teilnehmer/innen bis ca. 25 Jahre absolvieren ihr Praktikum beim dänischen Projektpartner, der Skanderborg Horning Produktionsskole in der Nähe von Aarhus, Ostjütland. Dort lernen Sie das dänische Produktionsschulsystem kennen und können sich unter theoretischer und praktischer Anleitung in verschiedenen Berufsfeldern erproben. Die Praktikumsplätze der älteren Teilnehmer/innen werden vom Kooperationspartner in Wroclaw, der Stiftung für berufliche und interkulturelle Bildung "FAVEO", vermittelt. Die Praktikanten sind in drei verschiedenen Landkreisen in Polen eingesetzt und führen dort eine Tätigkeit, die ihrer Berufsausbildung oder ihren persönlichen Interessen entspricht, aus. Durch die Arbeitseinsätze sowohl in der Vorbereitungsphase als auch während des Auslandsaufenthaltes wird einerseits das individuelle Selbstbewusstsein der Teilnehmer und ihr Verhalten als Bewerber/innen verbessert. Andererseits erhalten Sie neue berufspraktische Kenntnisse und Einblicke in die Arbeitswelt in einem anderen Europäischen Staat.


Parallel zu den Auslandspraktika finden in Sachsen-Anhalt drei transnationale Treffen von Experten, lokalen Arbeitsmarktakteuren und Vertretern von Interessenvertretungen und Selbsthilfeorganisationen von Menschen mit Behinderung, statt. Ein Hauptthema dieser Zusammenkünfte wird die Integration von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben in den verschiedenen EU-Ländern sein. Daher werden neben den Projektpartnern vor allen Dingen Vertreter von Organisationen, die in Polen und Dänemark mit Menschen mit Behinderung arbeiten, eingeladen. Die anhaltinischen Vertreter des Projektverbundes sowie Experten aus dem Bildungs- und Integrationsbereich werden im Gegenzug jeweils einen Studienbesuch in Dänemark und Polen abstatten, um sich vor Ort über die Integrations- und Qualifikationsmöglichkeiten in anderen Europäischen Ländern zu informieren.

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Homepage IdA - Integration durch Austausch, http://www.ida.de

Projektdaten

Beginn:

01.04.2011


Abschluss:

30.06.2014


Kostenträger:

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
  • Europäischer Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt

Projektleitung:

  • Krodel, Helmut

Institutionen:

Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH
Herr Helmut Krodel
Eisenbahnstraße 3
06132 Halle
Telefon: 0345 21768-0 E-Mail: info@qfc.de
Homepage: https://qfc.de/
Homepage: http://www.ida.de

Nationale Partner:

ABASYS GmbH
IEB-Schulungsgesellschaft mbH
Jobcenter SGB II Dessau-Roßlau
Jobcenter SGB II Burgenlandkreis
Eigenbetrieb für Arbeit - Jobcenter Saalekreis
Industriegewerkschaft BCE, Landesbezirk Nordost
Arbeitgeberverband Nordostchemie e.V.
Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Naumburg/Nebra e.V.

Transnationale Partner:

Skanderborg Horning Produktionsskole, Dänemark
Stiftung für berufliche und interkulturelle Bildung (FAVEO), Polen

Referenznummer:

R/FO125371


Informationsstand: 04.12.2019