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Übergang Schule-Beruf - Rheinland-Pfalz

Hier finden Sie Informationen, Unterrichtsmaterialien und Projekte zu den Schwerpunktthemen Berufsorientierung und Übergang Schule-Beruf von jungen Menschen mit Behinderungen.

Portale, Links und Praxismaterialien:

Auf verschiedenen Seiten bietet der Bildungsserver Rheinland-Pfalz Informationen zu und Hinweise auf Projekte, Materialien und Veröffentlichungen zu den Themen Berufsorientierung und Übergang Schule-Beruf.

Im Jahr 2016 wurde die Kompetenzanalyse Profil AC an rheinland-pfälzischen Realschulen, integrierten Gesamtschulen, Berufsbildenden Schulen und Förderschulen erstmals ein- und durchgeführt. Die Kompetenzanalyse Profil AC Rheinland-Pfalz ist ein Instrument zur Feststellung der individuellen, überfachlichen und berufsbezogenen Kompetenzen sowie der beruflichen Interessen von Schülerinnen und Schülern. Das Verfahren bildet die Grundlage für eine gezielte Berufsorientierung.

Das Portal planet-beruf.de der Arbeitsagentur hat Links zu Seiten zusammengestellt, die helfen, gezielt auf Informationen für den Berufsorientierungsunterricht zuzugreifen. Zu Beginn der Liste sind bedeutsame Programme und Informationen auf überregionalen Seiten aufgeführt. Im Anschluss folgt eine nach Bundesländern gegliederte Linkliste.

Initiativen und Projekte:

Das Konzept 'Berufsorientierungsmaßnahmen und Begleitung des Übergangs in den Beruf für Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz (IFD-ÜSB/BOM)' bietet systematische Unterstützung bei der Vorbereitung des Übergangs in eine berufliche Tätigkeit.

Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen nehmen in den Klassenstufen 7 bis 9 an der regulären schulischen Berufsorientierung teil. Diese Maßnahmen werden vom Konzept ergänzt. Auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung (2018) mit der Bundesagentur für Arbeit unterstützen Fachkräfte der Integrationsfachdienste die jungen Menschen dabei, ihre Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt rechtzeitig auszuloten und wahrzunehmen. Diese Angebote finden in den letzten zwei Jahren vor ihrem Schulabschluss statt, insbesondere an Förderschulen und im Berufsvorbereitungsjahr. Fest verankert wurde ein angepasstes Verfahren der Kompetenz- und Potentialfeststellung, das als Gruppenangebot konzipiert ist und auf die Aktivierung und Einbindung der jungen Menschen ausgerichtet ist.

In den meisten Bundesländern bieten verschiedene Handwerks-, Industrie- und Handelskammern sowie Landwirtschaftskammern im Rahmen von Projekten Inklusionsberatung an. Dazu gehört in der Regel die Beratung für Betriebe zu den Themen Ausbildung, Praktikum und Übergang in den Beruf von jungen Menschen mit Behinderungen.

Die Initiative Bildungsketten hat zum Ziel, die Förderinstrumente von Bund und Ländern zur Beruflichen Orientierung und zum Übergang Schule – Beruf optimal miteinander zu verzahnen. Dazu schließen Bund, Länder und die Bundesagentur für Arbeit (BA) landesspezifische Bildungsketten-Vereinbarungen. Die Seite bietet Informationen zur Vereinbarung und zu Projekten.

Die Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz haben gemeinsam ein Förderkonzept zur Berufsorientierung und zu den Berufsorientierungsmaßnahmen an allgemeinbildenden Schulen erarbeitet.

Schüler und Schülerinnen der Förderschule kommen oft in der 8. Klasse zum ersten Mal durch ein Praktikum mit der Arbeitswelt in Kontakt. Daraus können viele Fragen entstehen und es herrscht Unsicherheit darüber, welcher Beruf später der Richtige sein könnte. Durch die vertiefte Berufsorientierung wird den Schülern und Schülerinnen genau an dieser Schnittstelle Hilfestellung durch Information, Gespräche und Training angeboten.