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Übergang Schule-Beruf - Nordrhein-Westfalen

Hier finden Sie Informationen, Unterrichtsmaterialien und Projekte zu den Schwerpunktthemen Berufsorientierung und Übergang Schule-Beruf von jungen Menschen mit Behinderungen.

Portale, Links und Praxismaterialien:

Hier finden Sie Informationen des Schulministerium Nordrhein-Westfalen zum Berufskolleg, (die beruflichen Schulen des Landes Nordrhein-Westfalen bilden das Berufskolleg), sowie Unterrichtshilfen zu einzelnen Berufen.

Das Lexikon des Landschaftsverband Rheinland gibt jungen Menschen mit Behinderungen, ihren Eltern, Lehr- und Beratungskräften Tipps für die berufliche Orientierung und informiert insbesondere über die Angebote und Leistungen im Bereich Übergang Schule-Beruf in Nordrhein-Westfalen.

Das Arbeitsministerium Nordrhein-Westfalen stellt verschiedene Materialien zur Landesinitiative 'Kein Abschluss ohne Anschluss' bereit und informiert damit zum Übergang Schule-Beruf. Die Landesinitiative unterstützt den erfolgreichen Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf. Kommunale Koordinierungsstellen begleiten vor Ort.

Die Veröffentlichungen, darunter Flyer, Broschüren und Studien, richten sich an die am Übergangsprozess beteiligten Akteure.

Die Kompetenzanalyse Profil AC ist ein erprobtes Assessment-Center-Verfahren zur Ermittlung der individuellen überfachlichen und berufsbezogenen Kompetenzen sowie der Studien- und Berufsinteressen von Jugendlichen und Erwachsenen. Es wird in Schulen und bei Bildungsträgern zur Unterstützung der beruflichen Orientierung und individuellen Förderung eingesetzt. 

Die Materialbibliothek des Kölner Bildungsportals bietet für Lehrkräfte in Nordrhein-Westfalen Unterrichtsmaterialien zum Thema Übergang Schule-Beruf, zum Beispiel Tests und Checklisten zur Beratung, Kompetenzermittlung und Bewerbung.

Das Portal planet-beruf.de der Arbeitsagentur hat Links zu Seiten zusammengestellt, die helfen, gezielt auf Informationen für den Berufsorientierungsunterricht zuzugreifen. Zu Beginn der Liste sind bedeutsame Programme und Informationen auf überregionalen Seiten aufgeführt. Im Anschluss folgt eine nach Bundesländern gegliederte Linkliste.

Die Potenzialanalyse ist der erste Baustein, mit dem der Prozess der Beruflichen Orientierung in der 8. Jahrgangsstufe in allen allgemeinbildenden Schulformen in Nordrhein-Westfalen beginnt. Die Potenzialanalyse liefert Erkenntnisse zu individuellen Stärken, Interessen und Lernpotenzialen und gibt erste Hinweise auf eine spätere berufliche Orientierung.

Bei der Potenzialanalyse handelt es sich um eine schulische Veranstaltung. Schulen sind daher verpflichtet, die Potenzialanalyse umzusetzen, sie vorzubereiten und nachzubereiten.

Initiativen und Projekte:

Gefördert werden durch die Aktion Ausbildungen für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene, die durch eine sozialpädagogische Begleitung, Stützunterricht und Coaching flankiert werden. Verantwortlich durchgeführt werden diese Ausbildungen durch Berufsförderungswerke und Berufsbildungswerke in Nordrhein-Westfalen. Die praktische Ausbildung erfolgt zum überwiegenden Teil in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes. Dazu schließen die Träger der Ausbildung Kooperationsverträge mit ausbildungsberechtigten Wirtschaftsbetrieben ab. 

Der 3. Weg richtet sich an ausbildungs- und arbeitswillige Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund ihrer persönlichen und schulischen Voraussetzungen absehbar trotz der vorhandenen Fördermaßnahmen im Rahmen der bestehenden Regelausbildungssysteme keine berufliche Ausbildung mit den dazugehörigen Abschlüssen erwerben werden. Ziel ist die Vermittlung beruflicher Handlungsfähigkeit und Beschäftigungsfähigkeit und die Hinführung zu einer regulären beruflichen Zwischen- und Abschlussprüfung.

In den meisten Bundesländern bieten verschiedene Handwerks-, Industrie- und Handelskammern sowie Landwirtschaftskammern im Rahmen von Projekten Inklusionsberatung an. Dazu gehört in der Regel die Beratung für Betriebe zu den Themen Ausbildung, Praktikum und Übergang in den Beruf von jungen Menschen mit Behinderungen. 

'Kein Abschluss ohne Anschluss' (KAoA) – mit diesem Ziel gestaltet Nordrhein-Westfalen den Übergang von der Schule in Ausbildung und Studium. Das landesweite Übergangssystem stellt sicher, dass Jugendliche frühzeitig bei der beruflichen Orientierung, bei der Berufswahl und beim Eintritt in Ausbildung oder Studium Unterstützung erhalten. Ziel ist es, allen jungen Menschen nach der Schule möglichst rasch eine Anschlussperspektive für Berufsausbildung oder Studium zu eröffnen und durch eine effektive Koordinierung unnötige Warteschleifen zu vermeiden. Jugendliche und ihre Eltern werden dabei auf dem Weg in die Berufswelt unterstützt.

'STAR' - Schule trifft Arbeitswelt ist ein Baustein von 'KAoA' -'Kein Abschluss ohne Anschluss' – das Übergangssystem von der Schule in den Beruf in Nordrhein-Westfalen. Die Berufsorientierung aller Schülerinnen und Schüler ist in Nordrhein-Westfalen mit Beginn des achten Schuljahres beziehungsweise des drittletzten Schulbesuchsjahres systematisiert und standardisiert.

Die beiden Landschaftsverbände LWL und LVR haben die Integrationsfachdienste (IFD) in ganz NRW beauftragt, KAoA-STAR vor Ort umzusetzen. Der innovative Ansatz von KAoA-STAR – eine Kombination aus individueller Unterstützung durch die IFD und die strukturelle Arbeit vor Ort – hat sich in der Praxis bewährt. Die Fachkräfte des IFD sorgen dafür, dass der rote Faden im gesamten Berufsorientierungsprozess nicht verloren geht und der Übergang in das Arbeitsleben mit besonderer Fachexpertise begleitet wird.