Inhalt

Forschungsprojekt
Projektart: Gefördertes Projekt Modellprojekt Transnationales Projekt
Berqa

Beschreibung / Inhalte

Das berqa-Projekt richtet sich an behinderte Menschen, die einen erschwerten Zugang zum Arbeitsmarkt haben.

Dies sind im Themenfeld I:
Schüler/innen aus Abgangsklassen (und Schulabbrecher/innen) einer Hörbehinderten-, zweier Lernhilfe- und vier beruflichen Schulen aus dem nördlichen Schwalm- Eder- Kreis (SEK). Aus dieser Gruppe werden jeweils 6-8 Teilnehmer/innen nach entsprechender Vorbereitung entweder für vier Wochen nach Frankreich oder Polen fahren, um dort berufspraktische Erfahrungen in Partnereinrichtungen zu sammeln. Eine Nachbereitung sichert anschließend die erzielten Kompetenzgewinne, bewertet die Programmdurchführung und unterstützt den Übergang in den Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt.

Das Themenfeld II richtet sich an junge, überwiegend lernbehinderte, arbeitslose Menschen, z. T. im Anschluss an eine Reha- oder BaE Ausbildung, z. T. Ausbildungsabbrecher/innen oder Menschen ohne Ausbildung. Im Themenfeld III werden Erwachsene mit Handicap angesprochen, die überwiegend langzeitarbeitslos sind.

In den beiden letzten Gruppen absolvieren die Teilnehmer/innen nach einer Vorbereitung von etwa fünf Wochen jeweils ein begleitetes, 30-tägiges Auslandspraktikum in Frankreich oder in Polen. Dabei leben die Teilnehmer/innen selbstorganisiert in Wohnungen und arbeiten in speziell auf diese Zielgruppe ausgerichteten Sozialfirmen sowie, auf Wunsch und bei Eignung, auch in mittelständischen Betrieben des ersten Arbeitsmarkts. Zur Förderung der Mobilität werden Kenntnisse der Lebens- und Arbeitswelt in den Partnerländern vermittelt sowie interkulturelle Begegnungen organisiert.

Eine sechswöchige Nachbereitung mit anschließendem Einzelcoaching sichert Ergebnisse, bewertet die Durchführung, schließt die öffentlichkeitswirksame Präsentation des Projekts mit ein und ermöglicht ein passgenaues Übergangsmanagement. Hierbei nutzen wir langjährig bestehende Arbeitsbeziehungen zu Betrieben in der Region und partnerschaftliche Kontakte zur Kompetenzagentur Schwalm-Eder, zum IFD und anderen Akteuren im Vermittlungsprozess.

Im Zuge der transnationalen Netzwerkarbeit werden Expertenaustausche nach Deutschland in Absprache mit den jeweiligen Partnern im Oktober 2012, im September 2013 und im März 2014 stattfinden. Aus Polen werden u. a. der Direktor für europäische Programme bei OHP Wielkopolska, Pädagogen/innen und Anleiter/innen von OHP sowie Vertreter/innen der Sozialpartner teilnehmen. Aus Frankreich Vertreter von PEC (Peuple et Culture) Puy de Dome sowie der Mission locale (vergleichbar dt. Jobcenter). Im Zentrum der Konferenzen wird der Austausch über Erfahrungen mit verschiedenen nationalen Integrationsinstrumenten und -strategien und die Prüfung der Verstetigung von Austauschbeziehungen stehen.

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Homepage IdA - Integration durch Austausch, http://www.ida.de

Projektdaten

Beginn:

01.04.2011


Abschluss:

30.06.2014


Kostenträger:

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
  • Europäischer Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt

Projektleitung:

  • Horstkotte-Pausch, Angelika

Mitarbeitende:

  • Wilhelm, Michael

Institutionen:

Jugendwerkstatt Felsberg e.V.
Frau Horstkotte-Pausch (Projektleitung), Herr Wilhelm (Koordination)
Sälzer Str. 3a
34587 Felsberg
Telefon: 05662 949722 E-Mail: angelika.horstkotte-pausch@jugendwerkstatt-felsberg.de
Homepage: http://www.jugendwerkstatt-felsberg.de
Homepage: http://www.ida.de

Nationale Partner:

Jobcenter Schwalm-Eder
Agentur für Arbeit Kassel
Starthilfe- Ausbildungsverbund Schwalm- Eder
Hermann-Schafft-Schule, Homberg
Odenberg-Schule, Gudensberg
Elsa-Brändström-Schule, Homberg
Radko-Stöckl-Schule, Melsungen
Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule, Fritzlar

Transnationale Partner:

OHP Wielkopolska, Polen
Peuple et Culture, Frankreich
Puy de Dome, Frankreich
Mission locale, Frankreich

Referenznummer:

R/FO125367


Informationsstand: 14.04.2020