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Forschungsprojekt
Projektart: Gefördertes Projekt Studie
MBO-EFL: Studie zur Evaluation der Medizinischen Rehabilitation mit integrierter MBO-EFL-Rehabilitation

Beschreibung / Inhalte

MSK-Patienten (Patienten mit muskulo-skelettalen Krankheiten) erhalten in der Klinik Niedersachsen über die herkömmliche Rehabilitation hinaus spezielle medizinisch beruflich orientierte Maßnahmen. Aufgrund verschiedener Einschlusskriterien werden danach Patienten, von denen eine erhöhte Gefahr der Frühberentung bzw. eine geringere Chance der beruflichen Wiedereingliederung erwartet wird, einem speziellen Assessmentverfahren (EFL - Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit) zugeführt.

Ziele:

Ziel der Studie ist die empirische Analyse dieses Verfahrens der medizinisch beruflich orientierten Rehabilitation sowie der Outcome-Qualität unter besonderer Berücksichtigung des spezifischen Diagnoseinstrumentes EFL.
In diesem Sinn ist die Studie als Evaluation einer beruflich orientierten Maßnahme innerhalb des klinikinternen Kontextes der medizinischen Rehabilitation geplant.

Dabei beziehen sich die zentralen Untersuchungsthemen auf folgende Punkte:
  • Deskription und Analyse der Zugangsregulationen und Prozessbedingungen, u. a. Möglichkeiten eines Randomdesigns (Machbarkeitsstudie)
  • Prozess- und Outcome-Evaluation der MBO-EFL-Rehabilitation
  • Beitrag zu einem Optimierungskonzept für die Angebots- (Rehabilitationsmodule) und Nachfragesteuerung (Patienten-Kategorien mit empirisch reproduzierbaren Problemlagen)
  • Transfer-Konzept, welches Grundlagen für eine Übertragbarkeit des EFL-Konzeptes auf andere Anwendungsfelder beinhaltet.

Design:
In einer sechsmonatigen Machbarkeitsstudie soll die Möglichkeit eines Randomisationsdesigns innerhalb der klinikinternen Zuweisung zur EFL geprüft werden. Dabei soll ein Kreuzvergleich der Patienten mit definierten Einschlusskriterien und Patienten herkömmlicher Rehabilitation hinsichtlich der Outcome-Qualität (Ziel der beruflichen Wiedereingliederung) der MBO - EFL Rehabilitation vorgenommen werden.
Eine Sekundärerhebung von Daten der Diagnostik, des funktionellen Status sowie allgemeiner gesundheitlicher, soziodemographischer Parameter und sonstiger gesundheitsbezogener Kontextfaktoren (auf theoretischer Basis der ICF) bildet die Grundlage der empirischen Analyse.
Dazu sollen die Patienten zu Beginn der Rehabilitation, am Ende ihres Aufenthaltes und nach sechs Monaten
(Katamnese) befragt werden. Die Studie ist also als Evaluationsstudie auf der Grundlage eines prospektiven Kohortendesigns geplant.

Projektdaten

Beginn:

01.01.2001


Abschluss:

30.06.2004


Kostenträger:

  • Erwin-Röver-Stiftung
  • Klinik Niedersachsen

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt

Projektleitung:

  • Müller-Fahrnow, Werner, Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. (verstorben) | 
  • Hansmeier, Thomas, Dr.

Mitarbeitende:

  • Streibelt, Marco, Dr.

Institutionen:

Humboldt-Universität zu Berlin
Phil. Fakultät IV / Medizinische Fakultät
Lehrstuhl für Versorgungssystemforschung
Luisenstraße 13a
10098 Berlin
Telefon: 030/450 517125 Homepage: https://medsoz.charite.de/forschung/rehabilitation...

LVA Westfalen
Münster

Referenznummer:

R/FO3004


Informationsstand: 09.04.2020