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Übergang Schule-Beruf - Bayern

Hier finden Sie Informationen, Unterrichtsmaterialien und Projekte zu den Schwerpunktthemen Berufsorientierung und Übergang Schule-Beruf von jungen Menschen mit Behinderungen.

Portale, Links und Praxismaterialien:

Seit einigen Jahren arbeiten die Förderschulen in Bayern mit dem Konzept zur Förderdiagnostik im Lernbereich Berufs- und Lebensorientierung. Mit diesem Konzept zum Übergang Schule-Beruf wurde es möglich, den Rahmen für die Berufsorientierung und Berufsberatung von Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf abzustecken. Ziel war es, die berufliche Eingliederung der Jugendlichen bestmöglich zu unterstützen. Das Portal informiert rund um das Konzept.

Die Seite bietet Informationen und Materialien, unter anderem auch zur Berufsorientierung, für Lehrkräfte von JoA-Klassen in Berufsschulen (Jugendliche ohne Ausbildungsplatz).

Der Leitfaden (Herausgeber Zentrum Bayern Familie und Soziales Inklusionsamt) dient als verbindliche Arbeitsgrundlage für alle Mitarbeitende der am Integrationsprozess beteiligten Institutionen und Organisationen. Er informiert über die bestehenden Kooperationen und Rahmenbedingungen sowie insbesondere über die fachlich-inhaltliche Ausgestaltung der jeweiligen Aufgaben.

Das Portal planet-beruf.de der Arbeitsagentur hat Links zu Seiten zusammengestellt, die helfen, gezielt auf Informationen für den Berufsorientierungsunterricht zuzugreifen. Zu Beginn der Liste sind bedeutsame Programme und Informationen auf überregionalen Seiten aufgeführt. Im Anschluss folgt eine nach Bundesländern gegliederte Linkliste.

Mit der Maßnahme 'Übergang Förderschule-Beruf' sollen für die Schülerinnen und Schüler aus den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt 'geistige Entwicklung' neue Wege in den allgemeinen Arbeitsmarkt eröffnet werden.

Die Seite bietet eine Sammlung von bereits bewährten Arbeitsmaterialien, die zur freien Nutzung als Hilfestellung für die Beteiligten gedacht ist.

Die Internetplattform enthält Lehrplanergänzungen, didaktische Hilfen und Praxismaterialien um Schülerinnen und Schüler zur Ausbildungsreife zu führen und ihnen einen Schulabschluss zu ermöglichen.

Leistungsschwächere Kinder und Jugendliche sollen dadurch so weit gefördert werden, dass sie die Basisanforderungen für den erfolgreichen Übergang in Ausbildung und Beruf erreichen.

Die Rubrik Berufsorientierung zeigt Wege, wie die berufsorientierenden Zweige 'Technik', 'Wirtschaft' und 'Soziales' eingeführt, ein Praxistag organisiert und die verstärkte Zusammenarbeit mit der Berufsschule, der Agentur für Arbeit und der regionalen Wirtschaft aufgebaut werden können.

Initiativen und Projekte:

In den meisten Bundesländern bieten verschiedene Handwerks-, Industrie- und Handelskammern sowie Landwirtschaftskammern Inklusionsberatung an. Dazu gehört in der Regel die Beratung für Betriebe zu den Themen Ausbildung, Praktikum und Übergang in den Beruf von jungen Menschen mit Behinderungen.

Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales stellt Mittel der Ausgleichsabgabe für die Schaffung von Ausbildungsplätzen zur Verfügung.

Für jeden neu geschaffenen Ausbildungsplatz können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bis zu 10.000 Euro erhalten. Dies gilt auch für die erstmalige Besetzung eines bereits bestehenden Ausbildungsplatzes mit einem schwerbehinderten oder gleichgestellten behinderten jungen Menschen. Die Seite bietet Infos und die Möglichkeit der Antragstellung.

In dem Modellprojekt werden an ausgewählten Berufsschulen neue Möglichkeiten zur Unterstützung der Schülerinnen und Schüler erprobt. Die Unterstützungsmöglichkeiten sind Resultat einer intensiven Zusammenarbeit mit den Jugendberufsagenturen vor Ort, die seit 2017 in Bayern eingerichtet wurden.

Zielgruppe des Modellprojekts sind Schülerinnen und Schüler, die sich nicht freiwillig für eine Vollzeitklasse der Berufsschule gemeldet hätten und die teilweise durch aufsuchende Jugendsozialarbeit für den Schulbesuch gewonnen wurden.

Das Projekt 'Übergang Förderschule-Beruf' soll jungen Menschen mit geistiger Behinderung neue Wege in den allgemeinen Arbeitsmarkt eröffnen. Zielgruppe sind diejenigen Schülerinnen und Schüler, die bisher in die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) eingetreten wären, sich mit entsprechender Unterstützung jedoch voraussichtlich auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt behaupten können.

Hierfür kooperieren Integrationsfachdienste, Förderschulen und Arbeitsagenturen sowie die beteiligten Ministerien, Inklusionsämter, Schulverwaltungen, Bayerische Bezirke und Werkstätten für behinderte Menschen.