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Berufliche Eignungstests

Kollegen im Büro, die Mitarbeiterin sitzt im Rollstuhl
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(na) Um die passenden Bildungsmaßnahmen für die Rückkehr eines behinderten Menschen in das Arbeitsleben zu ermitteln, werden im Vorfeld häufig berufliche Eignungstests durchgeführt. Bei diesen Verfahren wird festgestellt, über welche Stärken und Schwächen Sie verfügen und welchen beruflichen Weg Sie einschlagen können. Die Ergebnisse werden gemeinsam besprochen und anschließend in einem Rehabilitationsplan (Förderplan) festgehalten. Der Plan enthält alle Maßnahmen und Schritte für Ihre berufliche Wiedereingliederung.

 

Hier finden Sie eine Auswahl der Verfahren:

  • Abklärung der beruflichen Eignung

Menschen, die noch nicht sicher sind, welchen Beruf Sie zukünftig ausüben möchten, können sich bei diesem Verfahren in mehreren verschiedenen Berufsfeldern praktisch und theoretisch erproben. Sie werden von sozialpädagogischen und psychologischen Fachkräften begleitet.

Dauer: etwa 12 Wochen

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  •  Arbeitserprobung

Wer bereits einen festen Berufswunsch hat, kann mit der Arbeitserprobung testen, ob man den Anforderungen der Aus- und Weiterbildung bzw. des Arbeitsplatzes gewachsen ist.

Dauer: bis zu vier Wochen  

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  • Belastungserprobung

Bei der Belastungserprobung wird die gesundheitliche Belastbarkeit des behinderten Menschen getestet. Es wird überprüft, ob dieser die Arbeitsbelastung im Arbeitsalltag oder bei einer späteren beruflichen Bildungsmaßnahme körperlich und geistig-seelisch bewältigen kann. In der Regel kommt die Belastungserprobung zum Einsatz, wenn bei einem Menschen nach längerer Krankheit überprüft werden soll, ob er an seinem alten Arbeitsplatz weiter arbeiten kann bzw. seinen früheren Beruf weiterhin ausüben kann.

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  • Diagnose der Arbeitsmarktfähigkeit besonders betroffener Menschen (DIA-AM)

Bei dieser Maßnahme wird geklärt, ob trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung der Wiedereinstieg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt möglich ist. Ist dies nicht der Fall, kommt eine Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen in Betracht.

Dauer: maximal drei Monate. Die Maßnahme teilt sich in zwei Phasen auf: In der ersten Phase findet die Eignungsanalyse statt. Verläuft diese positiv, kann der Teilnehmer in der zweiten Phase das Arbeiten unter realistischen Bedingungen in mehreren Betrieben erproben.

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  • Reha-Assessment

Reha-Assessments werden häufig von Berufsförderungswerken eingesetzt. Mithilfe einzelner Module werden die persönlichen Interessen und Fähigkeiten des Menschen mit Behinderung mit den Anforderungen eines Arbeitsplatzes oder Berufes verglichen.

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