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Technische Arbeitshilfen und Assistenzen

Junger Mann im Rollstuhl verlässt ein Gebäude
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(ku) Technische Arbeitshilfen werden teilweise von den Hochschulen zur Verfügung gestellt. Auch Assistenzen bzw. Studienhelfer/innen (meistens sind dies Kommilitonen/innen) stehen für Handreichungen zur Verfügung. Die Organisation und auch der Umfang der Hilfen ist von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich. Auch hier musst du dich vorab, am besten beim Studentenwerk, erkundigen.

Siehe hierzu auch die Übersicht des Studentenwerkes zu Nachteilsausgleiche im Studium - gesetzliche Verankerung auf Länderebene / Hochschulrahmengesetz.

Wenn die Hilfe der Hochschule nicht reicht

Werden die Hilfen nicht durch die Hochschule zur Verfügung gestellt, können unter bestimmten Voraussetzungen technische Hilfsmittel, Vorlesekräfte oder Fahrdienste gefördert werden. Prinzipiell hast du die Möglichkeit, technische Arbeitshilfen oder eine Assistenzkraft im Rahmen der Leistungen zur Teilhabe oder der Eingliederungshilfe zu beantragen. Wer die Kosten übernimmt, hängt von deiner persönlichen Situation ab und kann nicht pauschal gesagt werden. In Frage kommen das Integrationsamt, die Krankenkasse, die Rentenversicherung, die Unfallversicherung oder die Arbeitsagentur. Auch die Sozialhilfeträger kommen in Frage. Die Eingliederungshilfe ist Teil der Sozialhilfe und daher nachrangig, was bedeutet, dass sie erst zahlen, wenn die anderen nicht zuständig sind.

Du kannst dich an das für dich zuständige Integrationsamt wenden. Einen guten Überblick über die Möglichkeiten bietet der Landschaftverband Rheinland. Die Adressen aller Integrationsämter findest du auch bei REHADAT, siehe rechte Seite.

Technische Arbeitsmittel

REHADAT-LogoEinen umfassenden Überblick über die technischen Arbeitsmittel bietet das Portal REHADAT Hilfsmittel. Hier erfährst du in der Infothek auch mehr zur Versorgung mit Hilfsmitteln, zur Finanzierung und Rechtliches.