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Probebeschäftigung

(ml) Arbeitgebende können behinderte, schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Arbeitnehmende für eine bis zu drei Monate dauernde Probebeschäftigung einstellen.

Die Kosten für eine solche Probebeschäftigung (Lohn/Gehalt und andere im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis entstehenden Kosten) können Arbeitgeber/innen erstattet werden, sofern sie die Probebeschäftigung vor Einstellung der probebeschäftigten Person bei der Agentur für Arbeit beantragt haben.

Während der Probebeschäftigung bekommen die probeweise Beschäftigten Lohn. Sie befinden sich während dieser Zeit in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis.

Der besondere Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen gilt erst nach sechs Monaten und greift daher nicht im Falle einer Probebeschäftigung.

Stand: Januar 2018