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Örtliche Fürsorgestelle

(ml) In einigen Bundesländern übertragen die Integrationsämter einen Teil ihrer Aufgaben auf die sogenannten örtlichen Fürsorgestellen. So werden beispielsweise in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Schleswig-Holstein Teile der Begleitenden Hilfe im Arbeitsleben und des Kündigungsschutzes von den örtlichen Fürsorgestellen durchgeführt.

Die Fürsorgestelle ist im Allgemeinen dem Sozialamt beim Kreis oder der kreisfreien Stadt zugeordnet und heißt inzwischen Fachstelle für behinderte Menschen im Arbeitsleben. Die Fachstellen stehen schwerbehinderten Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen, Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen, Betriebs- und Personalrät/innen sowie Vertrauenspersonen für alle Fragen rund um Arbeit und Beschäftigung zur Verfügung.
Stand: Dezember 2016