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Maßnahme bei einem Arbeitgeber (MAG)

(ml) Während der Maßnahme bei einem Arbeitgeber (MAG) (früher: Trainingsmaßnahme) wird die Eignung von Arbeitsuchenden für eine bestimmte Arbeitsstelle geprüft. Der Betrieb hat so die Möglichkeit, schwerbehinderte Bewerber/innen ohne Verpflichtungen kennen zu lernen.

Der oder die Arbeitsuchende stellt vor der Maßnahme einen Antrag bei der Agentur für Arbeit oder beim Jobcenter. Der Betrieb bezahlt den oder die Teilnehmer/in nicht, sondern der oder die Teilnehmer/in bekommt weiterhin Arbeitslosgengeld I bzw. Arbeitslosengeld II. Die "Maßnahme bei einem Arbeitgeber" kann bis zu sechs Wochen dauern. In der Praxis sind jedoch meistens zwei Wochen ausreichend.

Der oder die Maßnahmeteilnehmer/in kann die Kosten für beispielsweise Anfahrt und/oder Arbeitskleidung von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter erstattet bekommen.

Der oder die Arbeitgeber/in versichert den oder die Teilnehmer/in bei der zuständigen Berufsgenossenschaft. Sollte es zu keiner Einstellung kommen, erwartet die Agentur für Arbeit einen kurzen Bericht des Betriebes, welche Gründe gegen die Einstellung gesprochen haben.

Stand: Dezember 2016