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Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA)

(ml) Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sind eine Gruppe der Leistungen zur Teilhabe. Gleiche Chancen in Ausbildung und Beruf können durch bestimmte Leistungen gefördert werden. Ziel der Förderung ist es, die Teilhabe am Arbeitsleben dauerhaft zu sichern.

Verschiedene Arten der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Voraussetzungen für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bekommt man unter der Voraussetzung, dass:

  • eine Behinderung besteht, eintritt oder einzutreten droht,
  • die bisherige Tätigkeit nicht mehr ausgeübt werden kann oder
  • die berufliche Ersteingliederung ohne Unterstützung nicht möglich ist.

Den Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sollte man stellen, bevor Kosten entstehen – denn rückwirkend sind keine Leistungen möglich. Hierzu sollte man mit dem Rehabilitationsträger Kontakt aufnehmen, den man für zuständig hält. Bei jungen Menschen vor einer Berufsausbildung ist in der Regel die Agentur für Arbeit zuständig. Am besten wenden sich Menschen mit Behinderung an das Reha-Team.

Sobald der Antrag abgegeben wurde, kann die Zuständigkeit geklärt werden. Ist der angesprochene Rehabilitationsträger selbst zuständig, erklärt er seine Zuständigkeit – ist er es nicht, leitet er den Antrag an den zuständigen Träger weiter. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, übernimmt der zuständige Rehabilitationsträger die Kosten für die Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben.

Stand: Dezember 2016