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Körperbehinderung

(ml) Der Begriff "Körperbehinderung" ist ein allgemein umfassender Begriff für sämtliche Erscheinungsformen und Schweregrade körperlicher Beeinträchtigungen. Laut Handbuch der Sonderpädagogik ist dem allgemeinen Sprachgebrauch nach "eine Körperbehinderung eine überwindbare oder dauernde Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit infolge einer Schädigung des Stütz- und Bewegungssystems oder einer anderen organischen Schädigung."

Häufige Erscheinungsformen

Die häufigsten Erscheinungsformen von Körperbehinderungen sind


Schädigungen des Zentralen Nervensystems (ZNS)

  • erworbene Querschnittlähmung
  • zerebrale Bewegungsstörungen (Spastik, Athetose, Ataxie)
  • Multiple Sklerose
  • Spaltbildungen des Rumpfes (Spina bifida, Polyomyelitis)
  • Parkinsonerkrankungen


Schädigungen des Skelettsystems

  • Rückgratverkrümmungen (Skoliosen, Lordosen, Kyphosen)
  • Osteogenesis imperfecta (Glasknochenkrankheit)
  • Gelenkfehlstellungen (Luxationen)


Fehlbildungen des Skelettsystems

  • Amelie, Dysmelien
  • Spaltbildungen von Hand oder Fuß (Klumphand, Klumpfuß)


Amputationen
(durch Unfallschäden, Tumore, Gefäßerkrankungen)


Muskelsystemerkrankungen
(Muskelatrophie, Muskeldystrophie)


Entzündliche Erkrankungen der Knochen und Gelenke
(Arthritis)

Stand: Dezember 2016