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Diagnose der Arbeitsmarktfähigkeit besonders betroffener behinderter Menschen (DIA-AM)

(ml) Die Diagnose der Arbeitsmarktfähigkeit besonders betroffener behinderter Menschen (DIA-AM) ist eine 12 Wochen dauernde Maßnahme der Agentur für Arbeit, bei der berufliche Stärken und Interessen von Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf während verschiedener praktischer Übungen festgestellt werden.

Ziel ist es, zu klären, ob und in welchem Umfang auf Grund der Art oder Schwere der Behinderung eine berufliche Tätigkeit am allgemeinen Arbeitsmarkt möglich ist - oder ob die Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) für den oder die Teilnehmer/in besser geeignet ist.

Stellt sich in der ersten Testphase heraus, dass sich Teilnehmer/innen für den allgemeinen Arbeitsmarkt eignen, können sie in der zweiten Phase probeweise in einem Betrieb arbeiten. Hierbei werden sie betreut und begleitet. Am Ende wird festgehalten, welche berufsvorbereitende Maßnahme am besten zu dem Teilnehmer/der Teilnehmerin passt, bzw. wie er oder sie auf dem Arbeitsplatz individuell unterstützt und gefördert werden kann.

Stand: Dezember 2016