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Betriebspraktikum

(ml) Ein Betriebspraktikum erlaubt Schülern und Schülerinnen, Auszubildenden oder Studierenden einen ersten Einblick in die Berufspraxis. So hilft es beispielsweise bei der Wahl des richtigen Ausbildungsberufes.

Praktikant/innen können ausprobieren, ob ein Beruf zu den eigenen Interessen passt. Sie bekommen einfache Aufgaben und lernen den Arbeitsplatz, die Arbeitsabläufe und Arbeitsaufgaben im Betrieb kennen. Den Betrieben gibt ein Betriebspraktikum die Möglichkeit, ihre künftigen Mitarbeiter/innen persönlich kennenzulernen.

Praktika können unterschiedlich lang dauern: manche nur eine Woche, manche mehrere Monate. In der Regel gibt es für ein Praktikum im Rahmen einer Ausbildung kein Geld. Manche Betriebe bezahlen aber einen geringen Lohn als Anerkennung.

Formen von Betriebspraktika

  • Betriebspraktikum für Schüler/innen
    Betriebspraktika für Schüler/innen werden meist von der Schule organisiert und dauern mindestens zwei Wochen.
     
  • Schnupperpraktikum
    Ein Schnupperpraktikum ist ein ganz kurzes Praktikum von drei bis fünf Tagen.
     
  • Praktikum in der Berufsvorbereitung
    Zu den berufsvorbereitenden Maßnahmen der Agentur für Arbeit gehören auch Praktika. Bei der Organisation von Praktikumsstellen für behinderte Menschen helfen die Integrationsfachdienste oder die Reha-Teams der Agentur für Arbeit.
     
  • Betriebspraktikum während der Ausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen
    Auch bei der Ausbildung in einem Berufsbildungswerk oder in einem Berufsförderungswerk gehören Betriebspraktika dazu.
     
  • Anerkennungspraktikum
    In manchen Berufen ist im Abschluss der theoretischen und praktischen Ausbildung ein Anerkennungspraktikum vorgesehen. Erst nach dem Anerkennungspraktikum wird der Berufsabschluss anerkannt.
     
  • Praktikum im Studium
    In vielen Studienfächern sind Praktika im Studienplan vorgeschrieben.

Stand: Dezember 2016