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Betriebliche Berufsausbildung

(ml) In Deutschland gibt es verschiedene Ausbildungsarten. Davon kommt die betriebliche Ausbildung am häufigsten vor. Bei der betrieblichen Ausbildung oder auch Ausbildung im dualen System erwerben Auszubildende die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten praktisch in ihrem Ausbildungsbetrieb - parallel dazu haben sie fachtheoretischen und allgemeinbildenden Unterricht in der Berufsschule.

Der Betrieb stellt die Auszubildenden für den Unterricht in der Berufsschule frei. Dieser findet entweder in Teilzeit statt (in der Regel 12 Unterrichtsstunden pro Woche) oder er wird als Blockunterricht durchgeführt.

Rechtsgrundlage für die betriebliche Ausbildung im Dualen System ist das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und für die Ausbildung in einem Handwerksberuf die Handwerksordnung (HwO). Beide Gesetze regeln unter anderem die Rechte und Pflichten der Ausbildungsbetriebe und der Auszubildenden, den Ausbildungsvertrag, das System der anerkannten Ausbildungsberufe sowie die Aufgaben der zuständigen Stellen, das heißt in der Regel der Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern usw. Die betriebliche Ausbildung endet mit einer Abschlussprüfung.

Stand: Juni 2017