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Berufsausbildung

(ml) Wer in Deutschland eine Berufsausbildung machen möchte, kann unter rund 350 Ausbildungsberufen wählen. Für Auszubildende gibt es eine Ausbildungsordnung, in der Ausbildungsdauer und -inhalte verbindlich festgelegt sind. Während einer Ausbildung werden die notwendigen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten eines Berufes vermittelt und erste Berufserfahrungen werden gesammelt.

Die Ausbildung wird mit der Abschlussprüfung vor der zuständigen Handwerkskammer oder Industrie- und Handelskammer (IHK) abgeschlossen. Nach erfolgreich abgelegter Prüfung sind Ausgebildete berechtigt, die Berufsbezeichnung des erlernten Berufes zu tragen.

Für Jugendliche mit Behinderung gibt es unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, einen Beruf in einer Fachpraktiker-Ausbildung nach besonderen Ausbildungsregelungen zu lernen.

Betriebliche und außerbetriebliche Ausbildung

Ein anerkannter Berufsabschluss kann


Sowohl die betriebliche als auch die außerbetriebliche Ausbildung erfolgt in Kooperation mit der Berufsschule.

Gesetzliche Grundlagen

Gesetzliche Grundlagen für die Berufsausbildung sind das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und die Handwerksordnung (HwO). Für anerkannte Ausbildungen sind keine bestimmten Zugangsvoraussetzungen vorgeschrieben. Die Einstellungsbedingungen können von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich sein. Die Ausbildung dauert je nach Beruf 2- bis 3,5 Jahre.

Stand: November 2016