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Berichtsheft

(ml) Auszubildende müssen ein Berichtsheft über die Inhalte ihrer Ausbildung und des Berufsschulunterrichts führen. Das Berichtsheft dient als Ausbildungsnachweis. In aller Regel dürfen Auszubildende das Berichtsheft während der Ausbildungszeit (fort)führen. Das Berichtsheft wird vom jeweiligen Ausbildungsbetrieb in Papierform oder elektronisch zur Verfügung gestellt. Die Ausbilder/innen kontrollieren das Berichtsheft regelmäßig.

Das Berichtsheft ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung. Prüfer/innen können beispielsweise in einer mündlichen Prüfung auch Fragen zum Inhalt des Berichtsheftes stellen.

Wenn Auszubildende ihr Berichtsheft nicht führen, kann das ein Grund für eine Abmahnung und im schlimmsten Fall sogar für eine fristlose Kündigung sein. Eine Ausnahme gilt für Auszubildende mit Behinderungen - je nach Art und Schwere einer Behinderung können sie von der Pflicht zur Führung eines Berichtsheftes befreit werden.

Stand: November 2016