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Benachteiligungsverbot

(ml) In der Arbeitswelt bedeutet das Benachteiligungsverbot unter anderem, dass Arbeitgebende Beschäftigte nicht aufgrund einer Behinderung benachteiligen dürfen. Bei einem Verstoß gegen das Benachteiligungsverbot können benachteiligte Auszubildende oder Arbeitnehmende Schadensersatz verlangen.

Arbeitgebende, die die Neubesetzung einer Stelle planen, sind gesetzlich verpflichtet,

  • zu prüfen, ob der freie Ausbildungs- oder Arbeitsplatz mit einem oder einer schwerbehinderten Bewerber/in besetzt werden kann,
  • frühzeitig mit der Arbeitsagentur Kontakt aufzunehmen, um geeignete schwerbehinderte Bewerber/innen zu finden,
  • die Schwerbehindertenvertretung über die Vermittlungsvorschläge und vorliegende Bewerbungen unmittelbar nach deren Eingang zu unterrichten,
  • alles zu vermeiden, was zu einer Benachteiligung von behinderten Bewerber/innen aufgrund ihrer Behinderung führt.

Stand: Januar 2018