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Behindertengleichstellungsgesetz (BGG)

(ml) Das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) dient dazu, Barrierefreiheit im öffentlichen Raum herzustellen und somit Benachteiligungen zu vermeiden. Es geht darum, dass alle Menschen Verkehrsmittel barrierefrei nutzen können, dass öffentliche Gebäude für alle zugänglich und behinderungsgerecht ausgestattet sind und dass alle Menschen das Recht auf Zugang zu öffentlich-rechtlichen Informationen haben. So wird beispielsweise die Deutsche Gebärdensprache durch das BGG als eigenständige Sprache anerkannt. Behinderte wie nichtbehinderte Menschen sollen die gleiche Chance auf eine selbstbestimmte Lebensführung haben.

Das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) ist im Jahr 2002 in Kraft getreten und unter Berücksichtigung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) weiterentwickelt und angepasst worden. Die Neuregelungen sind im Juli 2016 in Kraft getreten.

Stand: November 2016