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Außerbetriebliche Berufsausbildung

(ml) Die außerbetriebliche Berufsausbildung ist ein Angebot der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur Förderung der Berufsausbildung.

Sie kommt für Jugendliche in Frage, die einen Ausbildungsplatz suchen, denen aber auch mit ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) keine Ausbildungsstelle in einem Betrieb vermittelt werden kann. Sie können eine außerbetriebliche Ausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder nach besonderen Ausbildungsregelungen für behinderte Menschen machen.

Außerbetrieblich heißt: Die Ausbildung ist nicht direkt an einen Betrieb oder ein Unternehmen angegliedert. Praxiserfahrungen werden in der Ausbildungseinrichtung und durch Praktika oder in einem kooperativen Betrieb gesammelt.

Außerbetriebliche Ausbildungen finden in unterschiedlichen Einrichtungen statt, zum Beispiel in Berufsbildungswerken (BBW), Akademien, Bildungszentren oder Fachschulen. Die Jugendlichen bekommen einen Ausbildungsvertrag, ein Auszubildenden-Gehalt und besuchen die Berufsschule (BBWs beispielsweise haben oft eigene Berufsschulen mit speziellen Förderangeboten sowie spezielle begleitende Fachdienste).

Stand: November 2016