Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Angaben zum Urteil

Umbaumaßnahmen als außergewöhnliche Belastung - Einkommenssteuer

Gericht:

FG Saarbrücken


Aktenzeichen:

1 K 1308/12


Urteil vom:

06.08.2013



Leitsätze:

1. Die Auswirkungen des Zu- und Abflussprinzips können in besonderen Einzelfällen durch die Anwendung des § 163 AO korrigiert werden. Ein solcher Ausnahmefall kann vorliegen, wenn eine besonders kostenintensive außergewöhnliche Belastung - etwa der Umbau eines Hauses - zum ganz überwiegenden Teil steuerlich wirkungslos bliebe, könnte sie nicht auf mehrere Veranlagungszeiträume verteilt werden.

2. In Anlehnung an die in § 82b EStDV und § 34 Abs. 1 EStG enthaltenen Regelungen erscheint eine Aufwandsverteilung im Falle von Baumaßnahmen auf bis zu fünf Jahre als für angemessen.

Fortsetzung/Langtext


Quelle:

Rechtsprechungsdatenbank Saarland


Referenznummer:

R/R6325


Weitere Informationen

Themen:
  • Bauen / Wohnen /
  • Behinderungsgerechter Wohnraum /
  • Steuerberechnung / außergewöhnliche Belastungen

Schlagworte:
  • Außergewöhnliche Belastung /
  • barrierefreies wohnen /
  • Barrierefreiheit /
  • bauen /
  • Einkommensteuer /
  • Finanzgerichtsbarkeit /
  • Steuererleichterung /
  • Umbaukosten /
  • Umbaumaßnahme /
  • Urteil /
  • Veranlagung


Informationsstand: 25.09.2014

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