Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Angaben zum Praxisbeispiel

Metallwerkerin in der Instandhaltung von Maschinen und Anlagen

Unternehmen:

Das mittelständische Unternehmen vertreibt mit seinen Beschäftigten Werkzeugmaschinen sowie Werkstattbedarf und es werden als Dienstleistung Werkzeugmaschinen und Anlagen für andere Unternehmen modernisiert und instandgesetzt.

Kommentar des Geschäftsführers zur Inklusion der Mitarbeiterin:

Der Geschäftsführer beurteilt die Arbeitsleistung der Mitarbeiterin sehr positiv. Für die von ihr zu erledigenden Arbeitsaufgaben reichen Kenntnisse und Fähigkeiten aus. Besonders wertvoll machen die Mitarbeiterin ihre variablen Einsatzmöglichkeiten - von der Werkstückfertigung über die Lagerhaltung bis hin zur Hallenreinigung.

Behinderung und Funktionseinschränkung der Mitarbeiterin:

Die Frau hat eine Lernbeeinträchtigung. Sie hat Einschränkungen beim Lernen, Merken und ihr Auffassungsvermögen für komplexe Sachverhalte sowie Probleme ist eingeschränkt.

Ausbildung und Beruf:

Die Frau wurde in einem Berufsbildungswerk (BBW) zur Metallwerkerin ausgebildet.

Arbeitsplatz und Arbeitsaufgabe:

Die Metallwerkerin arbeitet im Bereich Instandhaltung und Modifikation von Werkzeugmaschinen. Sie arbeitet im Team mit anderen Kolleginnen und Kollegen, die ihr gegenüber weisungsbefugt sind. Trotz ihrer Lernbehinderung wird sie vielfältig in ihrem Arbeitsfeld eingesetzt - neben den Instands- und Modifikationsarbeiten auch für die Hallenreinigung. Im Rahmen ihrer Tätigkeit zur Modifikation und Instandhaltung von Werkzeugmaschinen erkennt sie selbstständig verschlissene Teile und übernimmt die dafür notwendigen Reparatur- und Justierarbeiten. Dazu muss sie z. B. die erforderlichen Ersatzteile durch Sägen, Fräsen, Drehen, Bohren sowie Schweißen mit den entsprechenden Maschinen (Werkzeugmaschinen und Schweißgeräte) herstellen. Zum Materialtransport nutzt sie dabei den vorhandenen Hallenkran. Die Kenntnisse aus der Berufsausbildung, die intensive Einarbeitung und das Anfertigen von Notizen sowie Skizzen ermöglichen der Metallwerkerin ein selbständiges Arbeiten.

Arbeitsumgebung:

Durch ihre Aufgaben kommt sie oft mit Kühl-Schmierstoffen, Gasen sowie Stäuben in Kontakt und muss die dazu erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen beachten, die ihr durch den Sicherheitsbeauftragten des Betriebes in üblichen Unterweisungen vermittelt wurden.

Förderung und Mitwirkung:

Die Ausbildung zur Metallwerkerin im BBW wurde von der Arbeitsagentur gefördert. Das Reha-Team der Arbeitsagentur beriet die Frau und vermittelte sie an das BBW.
In REHADAT finden Sie auch die Adressen und Tel.-Nummern der Arbeitsagenturen und von Berufsbildungswerken, die als Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation speziell Menschen mit Behinderung ausbilden.



Link:

Bundesagentur für Arbeit mit Informationen zum Beruf Metallwerker



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Referenznummer:

R/PB1872



Informationsstand: 16.04.2020