Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Möglichkeiten der Kooperation und Kommunikation zwischen Rehabilitationsklinik und Betriebsarzt


Autor/in:

Zillessen, Eberhard


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Prävention und Rehabilitation, 1997, 9. Jahrgang (Heft 3), Seite 124-128, München-Deisenhofen: Dustri, ISSN: 0937-552X


Jahr:

1997



Abstract:


Kooperation und Kommunikation zwischen Rehabilitationskliniken und Betriebsärzten sind bisher erst rudimentär vorhanden und gesetzlich nicht geregelt, obwohl Erhalt, Wiederherstellung und Verbesserung des Leistungsvermögens eines Arbeitnehmers im Erwerbsleben gemeinsames Ziel der Rehabilitation durch die Unfall- und Rentenversicherung und der betriebsärztlichen Tätigkeit sind.

Zahlreiche Mitwirkungsmöglichkeiten des Betriebsarztes bei der Rehabilitation werden genannt. Insbesondere ist Kooperation gefragt bei rehabilitationsbedürftigen Beschäftigten, bezüglich des Arbeitsplatzanforderungsprofils, bei Entlassung eines Rehabilitanden mit noch befristeter oder voraussichtlich langfristiger Arbeitsunfähigkeit, beim Erfordernis eines behindertengerechten Arbeitsplatzes oder einer innerbetrieblichen Umsetzung.

Ein derartiger Kooperationsbedarf wird bei höchstens 5 Prozent der Rehabilitanden angenommen. Die Kommunikationsebenen sind bisher durch keinerlei Verfahren geregelt; Telefon und Entlassungsbericht überbrücken einstweilen dieses Defizit. Da grundsätzlich Informationen über das eingeschränkte Leistungsvermögen eines Beschäftigten das Beschäftigungsverhältnis gefährden können, ist die Abwägung eventueller Risiken und in jedem Fall das ausdrückliche Einverständnis des Versicherten erforderlich. Es werden abschließend Vorschläge über die Einbindung der betriebsärztlichen Dienste in den Rehabilitationsprozess gemacht.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Cooperation and Communication between physicians at rehabilitation centres and works doctors


Abstract:


So far cooperation and communication between physicians at rehabilitation centres and works doctors are sparse and not regulated by law. Nevertheless the maintenance, the restoration and the improvement of the ability to work are common aims both of the pension scheme and the accident insurances and the health insurances. Numerous potentialities are given, quoting the works doctors' possibilities to take part in efforts towards rehabilitation.

In particular, cooperation is needed in the description of the structures and the demands of the place of employment of the worker needing rehabilitation. This is also the case when a worker stays disabled for a long time, when he has to be transposed to another position or when the place of employment needs to be adjusted to the handicap of the employee. It is estimated that such cooperation is necessary in up to five per cent of the patients undergoing rehabilitation.

So far the communications are in no way regulated, telephone and medical report on discharge are temporarily used as a means to overcome this unfavourable situation. As infomation about the reduced working capacity of an employee may jeopardize his job, all potential risks have to be taken into account, and the explicit consent of the patient is necessary. Finally, recommendations are given in how far the works medical services should be involved in the rehabilitation process.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Prävention und Rehabilitation
Homepage: https://www.dustri.com/nc/de/deutschsprachige-zeitschriften/...

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Referenznummer:

R/ZS0115/1999


Informationsstand: 24.10.1997

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