Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Möglichkeiten des Betriebsarztes bei Prävention und Rehabilitation von Wirbelsäulenerkrankungen bei Beschäftigten des Baugewerbes


Autor/in:

Solbach, Thomas; Surmeier, M.; Elliehausen, Heinz-Jörg


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, 1996, Band 46 (Heft 2), Seite 69-76, Heidelberg: Haefner, ISSN: 0944-2502 (Print); 2198-0713 (Online)


Jahr:

1996



Abstract:


Beschäftigte im Baugewerbe üben häufig Tätigkeiten aus, die mit schwerem Heben und Tragen und Arbeiten in gebückter Haltung verbunden sind. Es stellt sich daher die Frage, welche Möglichkeiten es in der betriebsärztlichen Praxis zur Prävention und Rehabilitation von Wirbelsäulenerkrankungen gibt.

Die Studie basiert auf 1.466 arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen, die im Jahre 1993 durchgeführt wurden. Nach dem Ergebnis empfiehlt sich ein abgestuftes Vorgehen, wobei der erste Schritt Maßnahmen zur Verringerung der Belastung am Arbeitsplatz durch entsprechende technichse Maßnahmen sein sollten.

Weitere Maßnahmen umfassen eine berufsspezifische Rückenschule sowie erforderlichenfalls eine ambulante und/oder stationäre Behandlung. Bei Beschäftigten unter circa 40 Jahren sollte eine Umschulung angestrebt werden, wenn absehbar ist, dass sich trotz Ausschöpfung aller ambulanten und stationären Behandlungsmaßnahmen keine dauerhafte Besserung erzielen lässt und ein gleichwertiger, dauerhaft gesicherter Arbeitsplatz im gleichen Betrieb nicht zur Verfügung steht.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Possibilities of the occupational physican of prevention and rehabilitation of spinal diseases of construction workers


Abstract:


Construction workers often do jobs that are connected with heavy lifting and carrying and work in a bent-forward position. This poses the question which possibilities there are for the occupational physican for prevention and rehabilitation of spinal diseases.

This study is based on 1466 preventive examinations, which were done in 1993. Following the results a step by step procedure is recommended. The first step should be a reduction of stress at the working place by appropriate technical measures. Further steps should include a back-training-program specific for the job and, if necessary out-patient or in-patient care.

If this shows no improvement and there is no possibility of another permanent post of equal value within the firm workers below the age of 40 should if possible be re-trained for another job.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie
Homepage: https://link.springer.com/journal/40664

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0064/1553


Informationsstand: 12.09.1996

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