Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Angaben zum Forschungsprojekt

Leichte Sprache im Arbeitsleben - partizipativ (LeiSA-parti)

Im Projekt soll ein partizipativer Arbeitsprozess (hier: Wissenschaftler/innen und Menschen mit Lernschwierigkeiten/sog. geistiger Behinderung) modellhaft entwickelt und exemplarisch umgesetzt werden. Partizipativ erarbeitet wird ein barrierefreies Kommunikationsangebot im Bereich Wissenschaftskommunikation (Ergebnisse des LeiSA-Projekts). Dieser Arbeitsprozess ist Gegenstand einer linguistischen Begleitforschung: Da partizipatives Arbeiten mit Menschen mit Lernschwierigkeiten/sog. geistiger Behinderung bisher lediglich in einigen Wissenschaftsdisziplinen (v.a. sonderpädagogischen Disziplinen) praktiziert und beforscht wird, gibt es ein bedeutendes Desiderat in Bezug auf Gelingensbedingungen partizipativen Forschens in anderen Disziplinen, die u.a. aufgrund ihrer Abstraktheit und Alltagsferne neue Anforderungen an dieses Forschungsprogramm stellen. Im Projekt sollen daher - am Beispiel der Linguistik - breitere Erkenntnisse, insbesondere zu den Gelingensbedingungen partizipativen Forschens mit Menschen mit Lernschwierigkeiten erarbeitet werden. Ein besonderer Fokus liegt auf den Bedingungen gelingender, d.h. Partizipation ermöglichender, Kommunikation von Forschenden ohne Lernschwierigkeiten und Menschen mit Lernschwierigkeiten (kommunikative Bearbeitung von (gegenseitigem) Nichtverstehen, Nichtwissen, Unsicherheit).



Beginn:

01.07.2020


Abschluss:

31.12.2021


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125971


Informationsstand: 05.11.2020