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Bibliographische Angaben zur Publikation

Vernetzung von Rehabilitationsleistungen für Menschen mit Behinderung


Autor/in:

Robinson, Katja


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Prävention und Rehabilitation, 2010, 22. Jahrgang (Heft 2), Seite 41-47, München-Deisenhofen: Dustri, ISSN: 0937-552X


Jahr:

2010



Abstract:


Eine nachhaltige Gestaltung von Schnittstellen der Rehabilitation kann dem Staat erhebliche Kosten und Menschen mit Behinderungen Warteschleifen und sich wiederholende Maßnahmen ersparen. Durch ein effektives Schnittstellenmanagement werden im Übergang medizinisch-beruflicher und beruflicher Rehabilitation Ausbildungsabschlüsse ermöglicht, die anderenfalls durch zu häufige Unterbrechungen und Erfahrungen des körperlichen oder psychischen Scheiterns zu Abbrüchen führen können.

Die Weiterentwicklung der ICF für den Bereich der beruflichen Rehabilitation ist ein zentrales Anliegen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke. Ziel ist eine übergreifende, modellhafte Erprobung und gestaltende Weiterentwicklung der ICF.

Die ICF betrachtet nicht nur den Menschen und seine Einschränkung, sondern nimmt auch die entscheidenden Kontextfaktoren in den Blick. Für die berufliche Rehabilitation heißt das konkret zu prüfen, wo, wie und warum der Einzelne in seiner beruflichen Teilhabe behindert wird.

Für Berufsbildungswerke ist eine Vernetzung im Übergang von der Schule, von verschiedenen Reha-Maßnahmen und in die Arbeitswelt ebenso ein wichtiger Erfolgsfaktor wie die Verzahnung der Leistungen mit der medizinischen und medizinisch-beruflichen Rehabilitation.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Networks of rehabilitation benefits for persons with disabilities


Abstract:


A sustainable organisation which acts as an interface for rehabilitation initiatives can save the state considerable costs, and provide the necessary professional expertise and support, thus reducing long periods of waiting, repeating procedures and therefore delay, confusion and frustration.

An effective interface management at the transfer of medical-vocational and vocational rehabilitation allows for adaptability and progress which otherwise would have failed through frequent interruptions and the experience of psychological or health break downs. For Berufsbildungswerke, networking with schools, in between different rehabilitation interventions and into the employment market is as much an important factor of success as the cooperation with medical and medical-vocational rehabilitation providers.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Prävention und Rehabilitation
Homepage: https://www.dustri.com/nc/de/deutschsprachige-zeitschriften/...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0115/8348


Informationsstand: 07.10.2010

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