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Bibliographische Angaben zur Publikation

Bedingungsfaktoren der Berufswahl bei Jugendlichen mit einer Behinderung

Erste Ergebnisse auf Basis einer qualitativen Befragung



Autor/in:

Bergs, Lena; Niehaus, Mathilde


Herausgeber/in:

Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik - IBW; Büchter, Karin; Kremer, H.-Hugo [u. a.]


Quelle:

bwp@ - Berufs- und Wirtschaftspädagogik online, 2016, Ausgabe 30, Hamburg: Eigenverlag, Online-Ressource, ISSN: 1618-8543


Jahr:

2016



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Abstract:


Für die Inklusion in der beruflichen Bildung ist ein wichtiger Ansatzpunkt, die Berufswahlprozesse von jungen Menschen mit Behinderung zu berücksichtigen. Der Berufswahlprozess ist neben individuellen Einflussfaktoren immer auch geprägt von dem sozialen Einfluss der Eltern, LehrerInnen und BerufsberaterInnen sowie von institutionellen Faktoren.

Das Vorliegen einer Behinderung kann das berufliche Aspirationsfeld zusätzlich einengen. Qualitative Interviews von Auszubildenden mit einer Schwerbehinderung im Rahmen des Projekts !nkA -Inklusionsprojekt zur gemeinsamen Ausbildung von Jugendlichen mit und ohne Behinderung- des Unternehmensforum e. V. stellen im Rahmen eines Problemaufrisses Hinweise auf weitere mögliche Forschungsfragen bereit.

Einige Auszubildende gaben die Relevanz ihrer Behinderung für die Berufswahl hinsichtlich der Selbst- oder Fremdeinschätzung, dass die physischen oder psychischen Anforderungen bestimmter favorisierter Wunschberufe zu hoch seien, an. Einen hohen Grad an Informiertheit führten einige als Grund dafür an, ihre Behinderung in Bewerbungen zu nennen. Praktika wurden als wichtige Erfahrungsgrundlage für die Berufswahl genannt. Die Zusammenarbeit der Akteure beim Übergang von der Schule in die Ausbildung ist dafür von entscheidender Bedeutung.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Conditional Factors in the Choice of Occupation by Young People with Disabilities: Initial Findings Based on a Qualitative Survey


Abstract:


An important starting point for achieving inclusion in vocational education is to take occupational choice processes of disabled young people into consideration. Apart from individual influencing factors, the occupational choice process is also always affected by the social influence exercised by parents, teachers and careers advisers and by institutional factors.

A disability further narrows the range of occupational choices. While providing an outline of the problem, the outcomes of qualitative interviews with severely disabled trainees conducted as part of the InkA Inclusion Project for the Joint Training of Disabled and Non-Disabled Young People run by Unternehmensforum e. V. point to further potential research issues. Some trainees stated that disability is of relevance to occupational choice in cases where they, or others, believe that the physical or psychological requirements of certain preferred occupations of choice are too high.

Some cited a high level of awareness as a reason for disclosing their disability in applications. Internships were described as providing important experience for the choice of occupation. Hence, the need for the actors to work together during the transition stage from school to vocational training is extremely important.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


E-Mail: Online-Fachjournal bwp@ - Berufs- und Wirtschaftspädagogik online
Homepage: https://www.bwpat.de/
***Open access / Freier Zugang zu den Beiträgen des Online-Fachjournals***

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA8348


Informationsstand: 12.09.2016

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