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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufsorientierung als unbeliebte Zusatzaufgabe in der Inklusion?

Eine Studie zur Bedeutsamkeit der professionellen Handlungskompetenz unter Fokussierung der motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften von Lehrpersonen zum Engagement in der inklusiven Berufsorientierung



Sammelwerk / Reihe:

Klinkhardt Forschung: Perspektiven sonderpädagogischer Forschung


Autor/in:

Nentwig, Lena


Herausgeber/in:

Technische Universität Dortmund (TU Dortmund)


Quelle:

Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 2018, 329 Seiten, ISBN: 978-3-7815-2262-6


Jahr:

2018



Link(s):


Link zu der Dissertation (PDF, 5 MB).


Abstract:


Anmerkung:

Die Arbeit ist eine Dissertation an der Technischen Universität Dortmund, 2018.

Die fächerübergreifende Aufgabe der schulischen Berufsorientierung in der Sekundarstufe I findet im Kontext der Debatte um Inklusion bislang nur wenig Berücksichtigung, ist jedoch insbesondere für benachteiligte Jugendliche von Bedeutung für einen gelingenden Übergang. Als ein wesentlicher Schlüsselfaktor gilt das Engagement der Lehrpersonen in diesem fächerübergreifenden Aufgabenbereich, das ersten Forschungsergebnissen zufolge jedoch professionsübergreifend nur gering ausgeprägt ist. Als Basis professionellen Handelns ist diese Bereitschaft zum Engagement in der Domäne der Berufsorientierung jedoch von zentraler Bedeutung für deren Umsetzung.

Um erste Einblicke in Ursachen und Einflussfaktoren auf die Bereitschaft von Lehrpersonen zum Engagement in der inklusiven Berufsorientierung zu gewinnen, werden in einer explorativen Fragebogenerhebung im Gemeinsamen Lernen des Regierungsbezirk Arnsberg (Nordrhein-Westfalen) die berufsorientierungs- und inklusionsbezogenen Überzeugungen und Selbstwirksamkeitserwartungen von Regelschullehrpersonen und Sonderpädagogen (n=440) erhoben. Neben der Abbildung der professionsspezifischen Perspektiven ermöglichen die vorliegenden Ergebnisse Rückschlüsse auf die Ausprägung der Bereitschaft zum Engagement im Aufgabenbereich.

Zudem werden relevante Einflussfaktoren sowie die Relevanz der nicht-kognitiven Komponenten professioneller Handlungskompetenz für das Handeln im neuen Aufgabenfeld der inklusiven Berufsorientierung herausgearbeitet. Die Erkenntnisse der explorativen Erhebung dienen als Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung von Fort- und Weiterbildungsangeboten für Lehrpersonen im Kontext der inklusiven Berufsorientierung.

[Aus: Referat der Autorin]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Buch/Monografie / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Julius Klinkhardt Verlag
Homepage: https://www.klinkhardt.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV8608


Informationsstand: 05.02.2018

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