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Bibliographische Angaben zur Publikation

Inklusive Gemeinwesen planen

Eine Arbeitshilfe



Autor/in:

Rohrmann, Albrecht; Schädler, Johannes; Kempf, Matthias [u. a.]


Herausgeber/in:

Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS)


Quelle:

Düsseldorf: Eigenverlag, 2014, 188 Seiten


Jahr:

2014



Link(s):


Link zur Arbeitshilfe (PDF | 3,6 MB)


Abstract:


Die Arbeitshilfe will alle Interessierten in einer Kommune dabei unterstützen, in ihrem Gemeinwesen planerische Prozes-se für ein inklusives Zusammenleben aller Bürgerinnen und Bürger zu initiieren und voranzubringen.

Dem Anliegen der Arbeitshilfe folgend, werden im ersten Teil (Kapitel 1-3) eine Einführung in den Begriff des inklusiven Gemeinwesens (Kapitel 1) gegeben sowie die planerischen Aufgaben hinsichtlich der Entwicklung eines inklusiven Gemeinwesens und das der Arbeitshilfe zugrunde liegende Planungsverständnis dargelegt (Kapitel 2). Das zweite Kapitel mündet in Empfehlung zur Entwicklung eines kommunalen Planungsansatzes für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Zudem werden in Kapitel 3 die Verwendungsmöglichkeiten der Arbeitshilfe in den Kontext der vorab beschriebenen Gestaltungsvorschläge von Planungsprozessen gesetzt.

Im zweiten Teil (ab Kapitel 4) beschreibt die Arbeitshilfe fünf Dimensionen, welche für eine inklusionsorientierte kommunale Behindertenpolitik und die Entwicklung eines inklusiven Gemeinwesens relevant sind:
- Partizipation und Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen
- Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung für die Idee der Inklusion
- Gestaltung einer barrierefreien Infrastruktur
- inklusive Gestaltung von Bildungseinrichtungen und anderer Einrichtungen für die Allgemeinheit (Vereine, Museen, Theater, Verwaltungen usw.)
- Planung und Entwicklung flexibler und inklusionsorientierter Unterstützungsdienste

Zu jeder Dimension erfolgt eine Einführung, in der die zentralen Begriffe erläutert, Anknüpfungspunkte für kommunales Handeln herausgestellt und die entsprechenden Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention dargestellt werden.

Im Anschluss daran werden Zielperspektiven formuliert, mit der sich die Verantwortlichen und Planungsgremien auseinandersetzen und zu einer Selbsteinschätzung gelangen können. Zu jeder Zielperspektive werden Handlungsempfehlungen gegeben, die an unterschiedliche Entwicklungen in den Kommunen anschlussfähig sind. Die Empfehlungen werden ergänzt durch Projektideen, die in der Praxis bereits zu konkreten Aktivitäten motiviert haben.

Die Autoren hoffen, mit dieser Arbeitshilfe einen Beitrag zur Anwendung und Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu leisten und die kommunalen Akteure auf dem Weg zur Entwicklung inklusiver Gemeinwesen unterstützend zu begleiten. Dabei handelt es sich um einen Prozess und eine Struktur, die offen für Weiterentwicklungen, neue Ideen und weitere Praxiserfahrungen ist. In diesem Sinne fühlen Sie sich herzlich zu Rückmeldungen, Fragen, Ergänzungen und innovativen Vorschlägen an das Projektteam eingeladen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) | REHADAT-Recht




Dokumentart:


Graue Literatur / Praxishilfe/Ratgeber / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS)
Homepage: https://www.mags.nrw/broschuerenservice

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV8129


Informationsstand: 03.04.2014

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