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Bibliographische Angaben zur Publikation

Modellprojekt Chance Zukunft

Nachhaltige Perspektiven für junge Menschen in schwierigen Lebenssituationen



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS)


Quelle:

Düsseldorf: Eigenverlag, 2018, 36 Seiten: Broschur


Jahr:

2018



Link(s):


Link zur Projekt-Broschüre (PDF, 4,34 MB).
Link zum Ergebnisbericht der statistische Analyse der IC3- und ICF-Daten im Modellprojekt 'Chance Zukunft' (PDF, 2,8 MB).


Abstract:


Das Modellprojekt 'Chance Zukunft' wurde mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen, des Europäischen Sozialfonds (ESF) und durch die finanzielle Beteiligung von 28 regionalen Jobcentern ermöglicht. Im Rahmen von 'Chance Zukunft' wurde ein sehr individuelles und niedrigschwelliges Angebot zur Unterstützung von arbeitsmarktfernen jungen Menschen mit vielfältigen Erfahrungen des Scheiterns entwickelt und in der Praxis erfolgreich erprobt.

Das Konzept: Das Modellprojekt 'Chance Zukunft' wurde vom Kolping-Berufsbildungswerk Essen im Trägerverbund mit den neun weiteren Berufsbildungswerken in NRW umgesetzt. Es richtete sich an junge Menschen, die zwischen 18 und 35 Jahre alt waren, Leistungen nach dem SGB II erhielten und denen der Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder in Arbeit besonders schwerfiel. Hemmnisse und Belastungen waren beispielsweise: Probleme im familiären Zusammenleben, gesundheitliche Einschränkungen und Suchterfahrungen, fehlende Berufserfahrungen oder Qualifikationen, eine schwierige Wohnsituation oder traumatische Erlebnisse.

Im Rahmen des Modellprojekts erfuhren die Teilnehmenden intensive individuelle Unterstützung in den unterschiedlichen Lebensbereichen. Im Fokus stand zunächst die Stabilisierung der persönlichen Situation und im weiteren Verlauf dann die praxisnahe berufliche Orientierung. Ziel war es, die Teilnehmenden zu befähigen, in Schule, Ausbildung oder Arbeit (wieder) einzusteigen oder sie für Angebote der Jobcenter, Arbeitsagenturen und andere Unterstützungsdienste (wieder) erreichbar zu machen.

Insgesamt über 900 junge Menschen haben teilgenommen, mehr als der Hälfte der Teilnehmenden gelang es, sich persönlich zu stabilisieren und beruflich oder schulisch Zukunftsperspektiven zu entwickeln und umzusetzen. Nach Projektabschluss haben die Jobcenter beispielsweise mit dem § 16 h SGB II eine gesetzliche Möglichkeit, das Modell fortzusetzen und das Konzept für die Zielgruppe zu verstetigen.

Zehn Berufsbildungswerke aus NRW haben sich am Modellprojekt beteiligt, darunter die Berufsbildungswerke Benediktushof Maria Veen, Bethel und Niederrhein. Die Praxisberichte mit Fotogalerie stellen das Engagement der Akteure und Akteurinnen vor und zeigen, wie die Teilnehmenden von der individuellen Begleitung profitiert haben. Bei allem Erfolg wird deutlich: Empowerment zu Teilhabe und Integration braucht langen Atem.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS)
Homepage: https://www.mags.nrw

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV5952


Informationsstand: 13.12.2018

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