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Bibliographische Angaben zur Publikation

Inklusion von Anfang an

Empfehlungen des rheinland-pfälzischen Landesbeirates zur Teilhabe behinderter Menschen an die Landesregierung zur inklusiven Bildung und Erziehung



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen in Rheinland-Pfalz


Quelle:

Mainz: Eigenverlag, Online-Ressource, 2010, 4 Seiten


Jahr:

2010



Abstract:


Unter der Überschrift 'Inklusion von Anfang an' hat der rheinland-pfälzische Landesbeirat zur Teilhabe behinderter Menschen Empfehlungen zur inklusiven Bildung und Erziehung verabschiedet.

Mit den insgesamt 28 Empfehlungen hat sich der Landesbeirat umfassend mit dem Thema der Inklusion im Bereich der Bildung und Erziehung befasst und eine Grundlage für weitere Diskussionen geschaffen. Der Prozess hatte Ende März 2009 mit einer gemeinsamen Tagung der Landesbeiräte behinderter Menschen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland und den Bildungsstaatssekretärinnen der beiden Länder an der Universität Landau begonnen.

Im Anschluss daran hat sich eine Arbeitsgruppe des rheinland-pfälzischen Landesbeirates gegründet, die sich intensiv mit den Ergebnissen der Tagung befasste. Am 18. Februar wurden die Empfehlungen dann verabschiedet. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur hat bereits angekündigt, die Empfehlungen mit den Verbänden intensiv zu diskutieren.

Entsprechend den Vorgaben des Artikels 24 des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen fordern wir die verantwortlichen Akteure auf, die Weichen für ein inklusives Bildungssystem ohne Diskriminierung auf allen Ebenen zu stellen', heißt es in der Einführung zu den Empfehlungen.

Darauf aufbauend wurde folgende Vision vom Landesbeirat formuliert, die in den Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention der rheinland-pfälzischen Landesregierung übernommen wurde: 'In Rheinland-Pfalz findet Lernen lebenslang gemeinsam statt. Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen besuchen die gleichen Schulen wie nicht beeinträchtigte Kinder in der Gemeinde, nachdem sie gemeinsam die Kindertagesstätte besucht haben. Sie werden in ihren individuellen Stärken und Besonderheiten unterstützt und respektiert sowie durch ihr Umfeld und besonders durch pädagogische, medizinische und therapeutische Begleitung gefördert.'

Dass es noch viel zu tun gibt, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, ist allen Beteiligten bewusst. Die Empfehlungen sind allerdings ein wichtiger Akzent, um nun in einen intensiven Diskussionsprozess mit den Verantwortlichen treten zu können.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) | REHADAT-Recht
Weitere Positionspapiere zur Inklusiven Bildung




Dokumentart:


Graue Literatur




Bezugsmöglichkeit:


Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen in Rheinland-Pfalz
Bauhofstraße 9
55116 Mainz
Homepage: http://www.lb.rlp.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV212608


Informationsstand: 04.05.2016

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