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Förderprojekte und Initiativen im Übergangsfeld Schule-Beruf / Berlin

Bunte Figuren sitzen an einem runden Tisch.
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(kn) Auf dieser Seite finden pädagogische und beratende Fachkräfte Hinweise auf Projekte und Initiativen rund um den Übergang Schule-Beruf, die Anregungen für den Schul- und Arbeitsalltag in Berlin sein können.

Das Berliner Netzwerk für Ausbildung

Das Berliner Netzwerk für Ausbildung wurde in Berlin vom Verein zur Förderung der beruflichen Bildung Berlin e.V. (vfbb) in Zusammenarbeit mit Partner: Schule-Wirtschaft  (P:S-W) gestartet. Lehrkräfte, Berufsberater und Berufsberaterinnen, Mentorinnen und Mentoren aus Unternehmen arbeiten zusammen mit dem Ziel, die Chancen von Hauptschülern auf dem Ausbildungsstellenmarkt zu verbessern.

Initiative Inklusion

Das Programm "Initiative Inklusion" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) ist Teil des Nationalen Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Das Programm will mehr Ausbildung und Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen erreichen. Erstes von vier Zielen ist die Förderung der beruflichen Orientierung für schwerbehinderte Schülerinnen und Schüler.

In den einzelnen Bundesländern wird die Initiative in Kooperation mit den zuständigen Ministerien in den Jahren 2011 bis 2018 umgesetzt.

Ab 2018 / nach Auslaufen der Modellprojekte zur Förderung der Berufsorientierung im Rahmen der Initiative Inklusion:

Im Bundesteilhabegesetz (BTHG) ist geplant, Jugendliche mit Behinderung während der beruflichen Orientierung schwerbehinderten Menschen gleichzustellen (§ 151 Absatz 4 BTHG-Entwurf). Dadurch wäre es möglich, Ausgleichsabgabemittel der Integrationsämter für SchulabgängerInnen zu nutzen.

Inklusionsberatung bei den Kammern

In den meisten Bundesländern bieten verschiedene Handwerks-, Industrie- und Handelskammern und Landwirtschaftskammern im Rahmen von Projekten Inklusionsberatung an. Dazu gehört in der Regel die Beratung für Betriebe zum Thema Ausbildung, Praktikum, Übergang Beruf von jungen Menschen mit Behinderung. Kammern mit Inklusionsberatung finden Sie im REHADAT-Portal Adressen und Angebote.

Projekt SprungBRETT

Zwei Frauen unterhalten sich in Gebärdensprache
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Das Vorläuferprojekt begleitete junge Menschen mit Hörschädigung im Übergangsfeld zwischen Schule und Berufsleben, das Folgeprojekt SprungBRETT bietet in Betrieben individuelle Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben an: Berufsvorbereitende Maßnahmen (BvB), Unterstützte Beschäftigung (UB),  Berufsbildung analog dem Berufsbildungsbereich der WfbM. SprungBRETT unterstützt außerdem Betriebe, die bereit sind, gehörlosen und schwerhörigen jungen Menschen eine Chance zu geben.

Tipp:

Nutzen Sie auch die Seite mit bundesweit relevanten Projekten. Einige der dort genannten Programme und Initiativen werden in allen Bundesländern durchgeführt.