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Qualifizierungsangebote in der WfbM

Azubine in Werkstatt mit Ausbilder
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(na) Die Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) haben u. a. die Aufgabe geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den allgemeinen Arbeitsmarkt zu fördern und darauf vorzubereiten. Damit in Zukunft mehr Übergänge von der WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gelingen, richten die Werkstätten ihre Bildungskonzepte verstärkt nach anerkannten Berufsausbildungen aus.

Einige WfbM bieten Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen an, die über die berufliche Grundqualifizierung im Berufsbildungsbereich (§ 4 WVO) hinausgehen:

Dazu zählen:

  • Berufliche Teilqualifizierungen auf der Grundlage anerkannter Ausbildungsberufe / Qualifizierungsbausteine nach § 69 BBiG

Es handelt sich dabei um inhaltlich und zeitlich abgegrenzte Lerneinheiten, die aus den Inhalten anerkannter Ausbildungsberufe entwickelt werden, sogenannte Qualifizierungsbausteine.

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  • Qualifizierungen mit Hauszeugnissen oder Zertifikaten

Einige WfbM stellen für absolvierte Lehrgänge und Kurse im Berufsbildungsbereich Hauszeugnisse und Zertifikate aus.

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Weiterbildung im Arbeitsbereich

Viele Werkstätten bieten ihren Beschäftigten auch im Arbeitsbereich Weiterbildungsangebote an, bei denen man ein Zertifikat oder ein Hauszeugnis erwerben kann. Dazu zählen beispielsweise Fortbildungs-Lehrgänge in den Bereichen Telefondienst, Logistik, Garten- und Landschaftsbau, Einzelhandel etc.

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Berufsausbildungen bei Trägern der Werkstätten

In der WfbM kann man keine anerkannte Berufsausbildung absolvieren. Es gibt aber einige Träger der Werkstätten, die anerkannte Berufsausbildungen mit IHK-, HWK- oder anderem Kammerabschluss für behinderte Menschen anbieten. Die WfbM versuchen geeignete Beschäftigte innerhalb der Werkstatt auf diese Ausbildungsplätze vorzubereiten.

Die Adressen der WfbM, die über einen Träger verfügen, wo auch eine anerkannte Berufsausbildung möglich ist, findest du ganz oben in der rechten Spalte.

Beispiele

1) Die Gemeinützigen Werkstätten und Wohnstätten GmbH (GWW) in Sindelfingen bieten behinderten Menschen eine Qualifzierung als Verkäuferin bzw. Verkäufer im Einzelhandel an. Bei der Qualifizierung kann man einen IHK-Abschluss erhalten.

2) Eine zunehmende Anzahl von Werkstätten bietet eine Qualifizierung zur Alltagshelferin bzw. zum Alltagshelfer (Alltagsbegleiterin bzw. Alltagsbegleiter, Alltagsbetreuerin bzw. Alltagsbetreuer) in der Seniorenhilfe an.

In der Broschüre "Perspektivenwechsel - Menschen mit geistiger Behinderung als Alltagsbegleiter in der Altenhilfe" werden fünf ehemalige Werkstattbeschäftigte vorgestellt, die ihren Traumjob in der Altenhilfe gefunden haben. Sie berichten über ihre Erfahrungen aus dem neuen Arbeitsalltag. Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzte, Jobbegleiter und -begleiterinnen aus den Werkstätten, Freunde und Freundinnen, Angehörige und die betreuten Senioren und Seniorinnen kommen ebenfalls zu Wort.

3) Die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg bieten folgende Ausbildungen an:

  • Werker bzw. Werkerin im Gartenbau
  • Metallfeinbearbeiter bzw. -bearbeiterin
  • Begleitete betriebliche Ausbildung