Inhalt

Kombinierte Ausbildungen

Vier Hände stecken vier blaue Puzzle zusammen
© fotolia.com

Kooperative Ausbildung

(ku) Bei einer kooperativen Ausbildung schließt du deinen Ausbildungsvertrag mit einem Bildungsträger ab, arbeitest aber während deiner Ausbildungszeit grötenteils in einem ganz normalen Ausbildungsbetrieb. Den Ausbildungsbetrieb sucht der Bildungsträger aus. Für dich bedeutet das viele Vorteile. Wenn du zum Beispiel eine Behinderung oder Schwerbehinderung hast, helfen dir die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Einrichtungen dabei, dich in deinem Ausbildungsbetrieb und auch in der Berufsschule zurechtzufinden. Du kannst Stütz- oder Förderunterricht bekommen und sozialpädagogische Unterstützungsmaßnahmen in Anspruch nehmen.

Laut Arbeitsagentur handelt es sich um:

  • Nachhilfe in Theorie und Praxis
  • Vorbereitung auf Klassenarbeiten
  • Prüfungsvorbereitung
  • Unterstützung bei Alltagsproblemen
  • Vermittelnde Gespräche mit Ausbildern oder Ausbilderinnen, Lehrer oder Lehrerinnen und Eltern

Wann kannst du eine kooperative Ausbildung machen?

Voraussetzung ist, dass du eine Schwerbehinderung hast, von Behinderung bedroht bist oder einen besonderen Förderbedarf hast. Auch hier unterstützen dich die Berater und Beraterinnen bei den Arbeitsagenturen oder direkt bei den Einrichtungen. Lass dich beraten!

Integrative Ausbildung

Auch bei der integrativen Ausbildung schließt du deinen Ausbildungsvertrag mit einem Bildungsträger ab. Der Unterschied zur kooperativen Ausbildung besteht darin, dass du auch fachlich beim Bildungsträger ausgebildet wirst. Allerdings bist du pro Ausbildungsjahr mindestens 40 Tage und maximal 120 Arbeitstage in einem Ausbildungsbetrieb tätig. Auch hier hast du also die Möglichkeit, praktische Erfahrungen in einem Betrieb zu sammeln. Den Betrieb sucht der Bildungsträger für dich aus.