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Chance auf Qualifizierung im Betrieb

Einstiegsqualifizierung

drei verschieden farbige Smilies, unter grünem lachendem Smilie ist ein Häkchen gesetzt
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(ku) Die "Betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ)" ist ein Praktikum in einem Betrieb. Mit dem Betrieb schließt du einen Praktikumsvertrag ab. Während des Praktikums kannst du erste Grundkenntnisse in einem anerkannten Ausbildungsberuf erwerben. Das Praktikum dauert mindestens sechs Monate und ist nicht länger als zwölf Monate. Die Einstiegsqualifizierung richtet sich an Jugendliche, die noch keine 25 Jahre alt sind und noch keine Ausbildungsstelle gefunden haben. Während der Praktikumszeit kannst du die Berufsschule besuchen. Wenn du dich im Praktikum bewährst, stehen die Chancen gut, in ein Ausbildungsverhältnis übernommen zu werden.

Während des Praktikums bist du sozialversicherungspflichtig beschäftigt und erhältst monatlich bis zu 231 Euro (2016). Der Betrieb stellt am Ende des Praktikums ein Zeugnis aus. Zusätzlich stellt die zuständige Kammer ein Zertifikat  über die erfolgreiche Teilnahme an der Einstiegsqualifizierung aus.

Sprich deinen Berufsberater oder deine Berufsberaterin in der Agentur für Arbeit auf diese Möglichkeit an, wenn du Interesse hast. Die Berater und Beraterinnen helfen dir bei der Suche nach einem geeigneten Betrieb.

  • Link öffnet in neuem Fenster: Themenseite Einstiegsqualifizierung, planet-beruf.deThemenseite Einstiegsqualifizierung
    planet-beruf.de bietet eine eigene Seite zum Thema Einstiegsqualifizierung an. Hier findest du auch Beispiele von Jugendlichen, die so einen Ausbildungsplatz gefunden haben.

Unterstützte Beschäftigung

Theorie vorbei, Praxis voraus
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Für Menschen, die eine Behinderung haben, gibt es eine weitere Möglichkeit zur betrieblichen Qualifizierung: die "Unterstützte Beschäftigung". Wenn du also keine Ausbildung absolvieren kannst und auch sonst große Schwierigkeiten hast, auf dem Arbeitsmarkt eine Stelle zu finden, kommt die "Unterstützte Beschäftigung" vielleicht für dich in Frage. Du kannst im Betrieb unterschiedliche Tätigkeiten und Fähigkeiten erproben, bevor du dich für einen Arbeitsbereich entscheidest. Anschließend hilft dir dann eine Fachkraft dabei, deine Aufgaben im Betrieb zu trainieren. Dies nennt man Job-Coaching. Die Fachkraft kommt häufig vom Integrationsamt oder von einem Bildungsträger, zum Beispiel einem Berufsbildungswerk. Das Training am Arbeitsplatz dauert meistens 24 Monate, manchmal kann es auch bis zu 36 Monaten andauern. Wenn du dann fit bist, hast du auch hier gute Chancen, übernommen zu werden.

Während des Trainings im Betrieb erhältst du finanzielle Leistungen vom zuständigen Rehabilitationsträger. Meistens ist dies die Agentur für Arbeit. Für Schüler und Schülerinnen sind die Berufsberater/innen der Agenturen für Arbeit auch die richtigen Ansprechpartner/innen.

Broschüre "Ich habe meinen Arbeitsplatz gefunden"

BMAS

In über 60 Beispielen beschreiben Menschen, wie sie mit Hilfe der "Unterstützten Beschäftigung" ihren Arbeitsplatz gefunden haben. Du kannst dir die Broschüre bestellen oder herunterladen. Die Broschüre ist kostenfrei.