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Außerbetriebliche Ausbildungen

Blick auf eine fröhliche Schulklasse, ein Rollifahrer sitzt im Vordergrund, Zeichnung
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(ku) Zu den hier beschriebenen "Außerbetrieblichen Ausbildungen" gehören alle Ausbildungen, die nicht in einem Betrieb durchgeführt werden und die staatlich gefördert werden. Sie finden in "Außerbetrieblichen Einrichtungen" der beruflichen Rehabilitation statt. Dies können zum Beispiel Berufsbildungswerke, Fortbildungszentren, Akademien oder Schulen sein. Auch hier kannst du eine anerkannte Ausbildung machen, die der im Betrieb gleichwertig ist. Oft  gehören mehrwöchige Praktika in Betrieben zum Ausbildungsprogramm.

Aber nicht jeder Jugendliche kann eine Ausbildung in einer außerbetrieblichen Rehabilitationseinrichtung machen. Du musst eine Behinderung oder einen besonderen Förderbedarf haben oder sozial benachteiligt sein. Ob dies für dich zutrifft, wird ganz individuell entschieden, das heißt, es wird geschaut, wie deine spezielle Situation ist. Erst, wenn keine Ausbildung in einem Betrieb auch mit Hife von ausbildungsbegleitenden Hilfen ohne Weiteres möglich ist oder du keinen Ausbildungsplatz finden kannst, kann eine außerbetriebliche Ausbildung in Frage kommen. Um an einer Ausbildung in einer beruflichen Einrichtung teilzunehmen, müssen Jugendliche zuvor sechs Monate lang eine berufs- bzw. ausbildungsvorbereitende Maßnahme absolviert haben. Hier hilft dir die Agentur für Arbeit weiter und klärt, ob das für dich in Frage kommt.

 

 

Fröhlicher Rollstuhlfahrer winkt, Zeichnung
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