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Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)

Problem-Lösung
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(kn) Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) kommen zum Einsatz, wenn es während einer Ausbildung Probleme mit dem Lernstoff gibt oder der Abschluss aus anderen Gründen gefährdet ist. Zielgruppe sind Auszubildende, denen vor allem der Unterricht in der Berufsschule Schwierigkeiten bereitet. Dazu gehören z. B. Auszubildende mit Lernbehinderung, sozial benachteiligte Auszubildende oder Auszubildende mit Sprachschwierigkeiten.

Welches Ziel haben abH?

Die abH helfen beim Lernen und bei der Vorbereitung auf Prüfungen. Ziel ist es, die Ausbildung zu Ende zu machen und den Abschluss zu schaffen. AbH können auch unterstützen, wenn man während der Berufsschule Schwierigkeiten mit den Lehr- und Ausbildungskräften oder den Eltern hat und dadurch der Abschluss gefährdet ist.

Wie bekommt man ausbildungsbegleitende Hilfen?

Fröhlicher Rollstuhlfahrer winkt, Zeichnung
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Ob ausbildungsbegleitende Hilfen in Frage kommen, entscheidet die Berufsberatung der Arbeitsagentur. Gefördert werden nur solche Auszubildende, denen ohne Unterstützung ein Abbruch der Ausbildung droht. Erforderlich ist die schriftliche Einverständniserklärung des Ausbildungsbetriebes.

Wenn abH genehmigt werden, hilft die Beraterin / der Berater bei der Suche nach einem geeigneten Anbieter in der Nähe. Viele dieser Anbieter gehören zu den sogenannten ambulanten und wohnortnahen Einrichtungen, das heißt, die Teilnehmer/innen können zuhause wohnen bleiben. 

Adressen findet man in der Infobox "Schnell finden" oben rechts. Einige dieser Einrichtungen sind speziell für Jugendliche mit Behinderung geeignet, die besondere Unterstützung brauchen.

Was passiert bei den ausbildungsbegleitenden Hilfen?

Ausbildungsbegleitende Hilfen werden normalerweise in Kleingruppen durchgeführt und dauern zwischen drei und acht Stunden wöchentlich. Der Unterricht wird von Fachlehrerinnen und Fachlehrern bzw. Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen erteilt. Für jeden Teilnehmer / jede Teilnehmerin wird ein persönlicher Förderplan erstellt, in Abstimmung mit dem Ausbildungsbetrieb. Mit Hilfe des Förderplans können die Lernschritte und Lernerfolge verfolgt werden. Bestandteile des Förderplans können sein:

  • Nachhilfe in Theorie und Praxis
  • Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Prüfungen
  • Nachhilfe in Deutsch
  • Unterstützung bei Alltagsproblemen
  • Hilfe bei Gesprächen mit Ausbildungs- und Lehrkräften und Eltern

Die Unterstützungsangebote finden meistens in den Räumen der Einrichtung statt, die die abH anbietet. Das kann in der Freizeit sein oder in der Arbeitszeit, wenn der Ausbildungsbetrieb damit einverstanden ist.

Lesetipp: abH - So schaffst du deine Ausbildung

Gut verständliche Informationen zum Thema findet man im Heft der Bundesagentur für Arbeit: Ausbildungsbegleitende Hilfen - So schaffst du deine Ausbildung.