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Zuschüsse zur behinderungsgerechten Einrichtung von Ausbildungsplätzen

Rollstuhlfahrer am Computer, Foto
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(me) Je nachdem welche Beeinträchtigungen bei dem Auszubildenden vorliegen, kann es notwendig sein, den Ausbildungsplatz behinderungsgerecht mit Arbeitshilfen auszustatten oder die Arbeitsumgebung barrierefrei zu gestalten.

Grundsätzlich sind Arbeitgeber/innen verpflichtet, Arbeitsplätze von schwerbehinderten und gleichgestellten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen behindertengerecht zu gestalten - aber nur, sofern dies dem Betrieb finanziell und organisatorisch zuzumuten ist. Bei höherem Aufwand können Arbeitgeber/innen hierfür finanzielle Leistungen von den Rehabilitationsträgern oder Integrationsämtern erhalten.

Zuschüsse oder Darlehen bis zur Höhe der notwendigen Kosten unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls werden gewährt für:

  • Investitionskosten für neu geschaffene Ausbildungs- und Arbeitsplätze
  • behinderungsbedingte bauliche Maßnahmen rund um den Arbeitsplatz
  • behinderungsgerechte Ausstattung des Arbeitsplatzes.

Hinweis: Die Fachberater der Integrationsämter und Rehabilitationsträger (z. B. Arbeitsagenturen) beraten Sie kostenlos zu allen Fragen rund um die behinderungsgerechte Gestaltung eines Ausbildungs- oder Arbeitsplatzes und unterstützen Sie bei der Beantragung von Förderleistungen.

Mehr Informationen

Im Portal REHADAT-talentplus finden Sie viele weitere Informationen zum Thema Behinderung und Arbeit.

Im Hilfsmittelportal von REHADAT finden Sie nach Bereichen sortierte Arbeitshilfen für Aus- und Arbeitsplätze mit detaillierten Beschreibungen.

Im Portal REHADAT-Gute Praxis finden Sie Beispiele zur Gestaltung von Ausbildungsplätzen. Die Beispiele informieren über alle Maßnahmen, die an den Ausbildungsplätzen erfolgt sind, welche Arbeitsmittel und Gestaltungsmaßnahmen vorgenommen wurden und welche finanziellen Förderungen erfolgt sind.