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Zuschüsse und Prämien zu den Berufsausbildungskosten

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(me) In Abgrenzung zu den finanziellen Zuschüssen zur Ausbildungsvergütung, die Betriebe von den Rehabilitationsträgern erhalten, kann auch beim Integrationsamt eine finanzielle Förderung für die berufliche Ausbildung von beeinträchtigten Jugendlichen beantragt werden.

Diese gewähren Prämien und Zuschüsse zu den Kosten der Berufsausbildung von behinderten Jugendlichen, die für die Zeit der Berufsausbildung einem schwerbehinderten Menschen gleichgestellt sind. Die Gleichstellung mit einem schwerbehinderten Menschen kann der behinderte Jugendliche bei der Arbeitsagentur beantragen, wenn bei ihm ein Grad der Behinderung von 30 oder 40 festgestellt worden ist. Als Nachweis wird ein Gleichstellungsbescheid ausgestellt.

Die Förderung kann auch für den Fall gewährt werden, dass bei dem Jugendlichen noch kein Grad der Behinderung amtlich festgestellt wurde. Als Nachweis wird dann eine Stellungnahme der Arbeitsagentur über die Beeinträchtigung des Jugendlichen oder ein Bescheid über Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben benötigt.

Die Höhe der finanziellen Zuschüsse und Prämien richtet sich jeweils nach den Umständen des Einzelfalles.

Weitere Informationen

zu dieser Förderleistung finden Sie bei REHADAT-talentplus.