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Jugendliche finden und kennen lernen

Vier Jugendliche zeigen lächelnd den Daumen nach oben.
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(ku) Bei der Suche nach geeigneten Auszubildenden helfen Ihnen die Arbeitsagenturen, die Integrationsfachdienste oder die Bildungsträger (zum Beispiel Berufsbildungswerke). 

Sie können darüber hinaus auch Schulpartnerschaften mit Schulen in Ihrer Region eingehen und auf diesem Wege Jugendliche während eines Schulpraktikums kennen  lernen.

Gesetzlich geregelt und gefördert werden das Praktikum, die Probebeschäftigung und die betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ).

Schulpartnerschaften

Viele Unternehmen finden Auszubildende durch ihre Schul- und Hochschulkooperationen. Sie können über Praktika Schülerinnen und Schüler gut kennen lernen, die später einen Ausbildungsplatz im Unternehmen besetzen können. Oder die Unternehmen lernen über Praktika, Ferienjobs oder Bachelor-Arbeiten junge Studierende mit Behinderung kennen, die sie in Trainee-Programme aufnehmen oder als Fachkräfte einstellen können.

Ansprechpartner für Arbeitgeber sind die Integrationsämter. Sie helfen bei der Kontaktierung zu Förderschulen und bei der Arbeitsorganisation vor Ort.

Praktikum

Bei einem Praktikum schließen Sie mit dem Jugendlichen einen Praktikumsvertrag ab. Bei Jugendlichen mit Förderbedarf stehen Ihnen u. U. Fördergelder zur Verfügung. Generell werden Sie von der Agentur für Arbeit, den Integrationsfachdiensten oder dem Bildungsträger bei der Suche eines geeigneten Praktikanten unterstützt. Auch während des Praktikums stehen Ihnen deren Mitarbeiter als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Einstiegsqualifizierung (EQ)

Die Einstiegsqualifizierung ist ein bezahltes Langzeitpraktikum. Arbeitgeber werden vom Bund unterstützt, wenn sie Jugendlichen ein bezahltes Praktikum anbieten und ihnen damit die Vorbereitung auf eine Berufsausbildung ermöglichen. Ansprechpartner ist die Agentur für Arbeit.