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Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf

Kugel mit Ausbildung
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(ku) Auch bei Jugendlichen mit Förderbedarf steht die Regelausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf an erster Stelle. 

Auszubildende können technische Arbeitshilfen beantragen oder  andere ausbildungsbegleitende Hilfen in Anspruch nehmen, die helfen sollen eine Regelausbildung erfolgreich zu absolvieren. Reichen diese Hilfen nicht aus, kommen Fachpraktikerausbildungen mit veränderten theoretischen oder praktischen Anteilen in Betracht.   

 

Individuelle betriebliche Qualifizierung im Rahmen Unterstützter Beschäftigung / InBeQ

Jugendliche, für die eine formale Ausbildung gar nicht in Frage kommt, können im Rahmen der individuellen betrieblichen Qualifizierung  (InBeQ) für Tätigkeiten in Ihrem Betrieb qualifiziert werden. Während der Qualifizierung werden die Auszubildenden von externen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen (meistens Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen der Bildungsträger) bei der Einarbeitung unterstützt. Unternehmen entstehen keine Kosten.

mehr bei REHADAT-Bildung:

Hier erhalten Sie einen Überblick über den Verlauf, Kontaktadressen, Broschüren, Flyer und weiterführende Literatur.

Berufliche Teilqualifizierung / Qualifizierungsbausteine

Einige Werkstätten für behinderte Menschen bieten im Berufsbildungsbereich Berufliche Teilqualifizierungsmaßnahmen an. Die Teilqualifizierungen können auch außerhalb der WfbM in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes stattfinden.  Es handelt sich dabei um inhaltlich und zeitlich abgegrenzte Lerneinheiten, die aus den Inhalten anerkannter Ausbildungsberufe entwickelt werden, sogenannte Qualifizierungsbausteine. Der Jugendliche erhält so Grundlagenwissen im Beruf. Den Betrieben entstehen keine Kosten. Sie können im Anschluss entscheiden, ob weitere Qualifizierungen notwendig sind, oder ob ein Arbeitsplatz oder ein Ausbildungsplatz  angeboten werden kann.