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Reha-Assessment

blauer Balken mit Checkliste

Beim Reha-Assessment werden mehrere Einzelmaßnahmen wie die Arbeitserprobung oder die Eignungsabklärung kombiniert, um einen erfolgreichen Wiedereinstieg in die Berufswelt zu unterstützen.

Das Reha-Assessment ist ein vom Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e.V. entwickeltes Beurteilungssystem.

Das Reha-Assessment ist ein Verfahren zur Unterstützung des beruflichen Wiedereinstiegs. Hierbei werden die Interessen der Teilnehmerin oder des Teilnehmers genauso berücksichtigt wie die Eignung und Belastbarkeit.

Das Reha-Assessment richtet sich an Personen, die in der Regel eine längere Zeit aufgrund einer Behinderung oder Erkrankung arbeitsunfähig waren und vor einem beruflichen Neuanfang stehen. 

Das Reha-Assessment wird in vielen Berufsförderungswerken (BFW) vor Beginn einer Bildungsmaßnahme angeboten. Die Zuweisung erfolgt durch den jeweiligen Rehabilitationsträger. Meistens ist dies die Deutsche Rentenversicherung.

Die aktuellen Fähigkeiten und individuellen Neigungen von Erwachsenen werden mit den Anforderungen eines konkreten Arbeitsplatzes, einer Berufsrichtung oder des Arbeitsmarktes abgeglichen.

Das Reha Assessment besteht aus verschiedenen individuell angewandten Modulen, darunter

  • Arbeitserprobungen
  • arbeitsmedizinische und -psychologische Untersuchungen
  • Arbeitsplatzanalysen
  • Belastungserprobungen
  • Beratungsgespräche
  • berufliche Orientierungshilfen
  • Bewerbungstrainings
  • Eignungsabklärungen
  • Hilfsmittelerprobungen und -anpassungen
  • Rehabilitationsvorbereitungslehrgänge

Das Reha-Assessment wird vom jeweiligen Rehabilitationsträger finanziert. In den allermeisten Fällen ist dies die Deutsche Rentenversicherung.

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