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Zuständigkeitsklärung

(ml) Für die Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe kommen oftmals mehrere Rehabilitationsträger in Frage. Die Antragsteller müssen den zuständigen Rehabilitationsträger nicht kennen, denn die Regelung zur Zuständigkeitsklärung besagt, dass man einen Antrag auf Leistungen bei einem beliebigen Rehabilitationsträger einreichen kann.

Der Rehabilitationsträger, bei dem der Antrag eingegangen ist, muss dann innerhalb von zwei Wochen klären, ob er oder ein anderer Rehabilitationsträger für die Leistung zuständig ist. Ist ein anderer Rehabilitationsträger zuständig, so leitet er den Antrag an diesen weiter. Der Antrag darf nur einmal weitergeleitet werden. Nach dem Eingang des Antrags beim zuständigen Rehabilitationsträger muss innerhalb einer bestimmten Zeit über die Leistung entschieden werden.

Stand: Januar 2017