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Betriebsintegrierter Arbeitsplatz (BiAP)

(ml) Betriebsintegrierte Arbeits- und Berufsbildungsplätze (BiAP) sind Außenarbeitsplätze der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) für Werkstattbeschäftigte in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes, Verwaltungen oder Organisationen.

Betriebsintegrierte Arbeits- und Berufsbildungsplätze  sind nicht räumlich, aber organisatorisch an eine anerkannte WfbM angebunden. Die Beschäftigten werden vor und während ihrer Zeit im Betrieb von der Integrationsbegleitung (Fachkräften der Integrationsfachdienste) betreut. Auch die Entlohnung und Versicherung der Beschäftigten erfolgt weiterhin über die Werkstatt.

Zur Zielgruppe der Betriebsintegrierten Arbeits- und Berufsbildungsplätze gehören Beschäftigte, die sich im Berufsbildungsbereich oder im Arbeitsbereich einer WfbM befinden und sich eine Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt wünschen. Die betriebsintegrierten Arbeitsplätze bieten für alle Beteiligten die Möglichkeit, eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erst einmal zu eproben – längerfristig wird damit aber ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis angestrebt.

Die Betriebsintegrierten Arbeits- und Berufsbildungsplätze können als Einzel- oder auch als Gruppenarbeitsplätze eingerichtet werden.

Die Kooperation zwischen den Arbeitgeber/innen und der Werkstatt wird vertraglich geregelt. Arbeitgeber/innen zahlen der Werkstatt für die erbrachte Dienstleistung des Beschäftigten ein vertraglich vereinbartes Entgelt.

Stand: Dezember 2016