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Berufliche Weiterbildung und Aufstiegsweiterbildung

Stilisierte Männchen in Vortragsraum mit Dozent an der Tafel
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(kn) Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung sollen bereits vorhandene berufliche Kenntnisse vertiefen und erweitern.
Oft wird auch die Anpassungsqualifizierung als berufliche Weiterbildung angesehen.

 

Zielgruppen von Weiterbildungs-maßnahmen sind alle, die ihr berufliches Wissen und Können dem Fortschritt in der Arbeitswelt anpassen wollen. Dazu gehören auch Rehabilitanden und Menschen, die nach längerer Pause den Wiedereinstieg in die Arbeit planen.

Ziel beruflicher Weiterbildungsmaßnahmen

Ziel beruflicher Weiterbildung ist es, fachlich fit für die aktuellen Anforderungen seines Berufsfeldes zu werden und damit auch den eigenen Arbeitsplatz zu sichern.

Im Falle eines Wiedereinstiegs in die Arbeit nach Familienpause, Krankheit oder Arbeitslosigkeit sollen Weiterbildungsmaßnahmen die Rückkehr in den Job erleichtern bzw. die Chancen erhöhen, eine Stelle zu finden.

Wie kommt man in eine Maßnahme zur beruflichen Weiterbildung?

Die Initiative zu einer Weiterbildungsmaßnahme kann vom Arbeitnehmer selber ausgehen, von seinem Arbeitgeber oder von den zuständigen Ansprechpartnern bei Arbeitslosigkeit, Rehabilitation und Berufsrückkehr.

Jeder Fall ist anders

Viele bunte Fragezeichen
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Es hängt von der persönlichen Lebenssituation ab, wer bei der Entscheidung zu einer Maßnahme beraten kann und ob es Hilfe bei den Kosten gibt.

Meist sind die Arbeitsagentur oder das Jobcenter zuständig für Informationen und Förderung rund um berufliche Weiterbildung, insbesonders, wenn sich bei arbeitslosen Menschen dadurch die Chancen auf eine neue Stelle verbessern.

Ist bei schwerbehinderten Menschen, die im Arbeitsverhältnis sind, eine Weiterbildung notwendig um den Arbeitsplatz zu sichern und zu erhalten, kann die Maßnahme durch das zuständige Integrationsamt finanziell unterstützt werden.

Wiedereinstieg nach Krankheit

Ist wegen Krankheit oder Behinderung eine berufliche Weiterbildung zum Wiedereinstieg in das Berufsleben nötig, wird über die Maßnahme gemeinsam mit dem zuständigen Rehaträger entschieden.

Dies können z. B. Rentenversicherung, Unfallversicherung und Berufsgenossenschaften sein. Im Fall eines Unfalls oder einer Langzeiterkrankung unterstützen die Reha-Manager der Renten- und Unfallversicherung den Rehabilitanden bei der Entscheidung und helfen bei der Vermittlung von Maßnahmen.

Wo findet man Bildungsanbieter?

Stilisiertes Männchen mit Laptop
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Viele Organisationen und Einrichtungen bieten berufliche Weiterbildungsmaßnahmen an. Adressen dazu sind in der Infobox "Schnell finden" oben rechts.

Die meisten der hier genannten Einrichtungen sind speziell für behinderte Menschen geeignet, die besonderen Unterstützungsbedarf brauchen. Darunter sind auch ambulante und wohnortnahe Angebote. Das heißt, man kann in der Nähe des Wohnortes oder zuhause wohnen bleiben während der Maßnahme.

Was macht man in einer beruflichen Weiterbildung?

Es gibt viele Tausend berufliche Weiterbildungsmaßnahmen mit unterschiedlichen berufsbezogenen und berufsübergreifenden Inhalten.

Manche Weiterbildungen dauern nur einige Monate, andere bis zu zwei Jahre.

Die Art des Unterrichts reicht von Vollzeitkursen über Abend- und Wochenendkursen, einzelnen Bausteinen und Modulen bis bis hin zu virtuellen Lehrgängen. Die Anbieter und Lernorte sind entsprechend unterschiedlich. Manche Weiterbildungsmaßnahmen finden auch in Übungsfirmen (kaufmännisch) und Übungswerkstätten (gewerblich-technisch) statt.

Aufstiegsweiterbildung

Zwei Azubis freuen sich über ihren Gesellenbrief.
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Berufliche Weiterbildungen können auch einen beruflichen Aufstieg ermöglichen. Eine Aufstiegsweiterbildung (oder Aufstiegsfortbildung) vermittelt Kenntnisse, die in der Regel zu Abschlüssen führen, die über der Facharbeiter-, Gesellen- oder Gehilfenebene liegen, z. B. Meister, Fachwirt, Betriebswirt. 

Voraussetzungen für eine Aufstiegsweiterbildung sind meistens eine abgeschlossene Berufsausbildung und mehrjährige Berufserfahrung.